Neujahrsempfang oder Grünkohl-Essen am 7.Januar 2017 Von C. Winterberg

Das leidige Wetter. Da freut man sich auf ein Treffen mit guten Freunden und dann das: Eisregen.

Der Wettergott meinte es nicht gut mit uns und so kam es, dass rd. 30 geladene Gäste nicht zu unserem traditionellen Grünkohl-Essen kommen konnten. Das ist natürlich verständlich aber auch schade. Die erschienenen Mitglieder und Gäste (etwa 130 Personen) hatten einen beschwingten und fröhlichen Abend. Angefangen haben wir mit einer humorigen Rede unseres 1. Vorsitzenden Stefan Heer. Er begrüßte neben den Ehrengästen und Mitgliedern einige „ehrenamtliche Helfer“.

Stefan bedankte sich im Namen des Clubs gerade bei den zuletzt genannten Helfern. „ Ohne eure

„Dauerhilfe“ wäre es kaum möglich die personellen Anforderungen zu erfüllen“, richtete er unseren herzlichen Dank an sie. Insbesondere begrüßte er dann Walter Treser, Rolf Witthöft und den Kreispräsidenten Hans-Werner Harmuth. Weitere Ehrengäste kamen wegen anderer Termine oder wegen des schlechten Wetters nicht nach Basthorst. Apropos Basthorst: Wir haben nach den vergangenen Jahren für unseren Neujahrsempfang eine neue Lokalität gewählt, weil die Platzbedürfnisse hier eher gegeben waren. Im nach hinein  war unsere Entscheidung richtig, denn das Ambiente auf Gut Basthorst fanden alle anwesenden Gäste prima.

Nachdem Stefan seine Rede schloss übergab er das Mikrofon an Herrn Harmuth. Dieser bedankte sich für die Einladung und richtete Grüße des Landrates Dr. Henning Görtz aus. Harmuth erwähnte auch, dass er von dem ehem. Landrat Klaus Plöger um die Einladung vom MSC Trittau doch ein wenig beneidet wird. „Er erzählte mir wie nett die Leute dort sind und das er immer sehr viel Spaß an dieser Veranstaltung hatte“, waren seine abschließenden Worte. Ein weiterer Redner war dann der stellvertretende Bürgermeister Trittaus, Peter Lange. „ Eines meiner großen Vergnügen als Vertreter des Bürgermeisters ist euer Grünkohl-Essen. Ich fühle mich sehr wohl in eurer Mitte und treffe hier immer nette Gesprächspartner, mal ohne politische Themen. Der MSC Trittau genießt aber nicht nur bei mir gutes Ansehen sondern bei der Mehrheit der Trittauer Bürger. Eure Stormarn Rallye, die Tour de Nostalgie und eure Jugendarbeit sind beispielhaft. Und entgegen einiger anderer Vereine hat die Gemeinde Verwaltung noch nie einen Antrag auf Zuschuss von euch gestellt bekommen“, stellte er lächelnd abschließend fest.   Der Worte waren genug gewechselt und wir konnten essen.

Auch in dieser Beziehung war der Wechsel nach Gut Basthorst ein Glücksgriff, das Essen war großartig.

Im Anschluss daran folgte die Ehrung der Clubmeister. Klaus Hartjen übernahm die Verteilung der Pokale und hatte die eine und andere Geschichte auf Lager. Die Siegerliste ist lang und deshalb zählen wir hier nur die erste drei auf: Den ersten Platz errang Tristan Kartheuser, er ist in der Kart Klasse 3 unterwegs und dort sehr erfolgreich. 2. wurde Markus „Max“ Molter, seine Disziplin ist die Oldtimer Rallye mit dem Motorrad. Auf dem 3. Platz fanden sich die Eheleute Kerstin und Karsten Käning wieder, auch sie sind im Oldtimersport unterwegs allerdings mit dem Auto.

Alle weiteren Platzierten finden Sie auf unserer „neuen“ Internet Seite.

Der Abend wurde dann mit vielen guten Gesprächen und Erinnerungen an die gute alte Zeit noch lang. Die Heimreise wurde dann vorsichtig angetreten und verlief hoffentlich reibungslos. Das Wetter hatte sich nämlich nicht geändert.

Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen für 2017,

Ihr MSC Trittau

32.ADAC Tour de Nostalgie

32.ADAC Tour de Nostalgie   

von CW   

                                                                                                                   

Am 8. Mai 2016 veranstalteten wir unser Tour de Nostalgie zum letzten Mal im Mai. Der neue Termin wird künftig in den September gelegt. Im Frühjahr sind die Genehmigungen schwerer zu bekommen als im Spätsommer. Natur- und Umweltschutz gehen vor. Das nimmt uns aber nicht die Freude auf diese Veranstaltung und gutes Wetter gibt es im September auch. Obwohl, der 8. Mai ist sicher schwer zu toppen. Sommerliche Temperaturen mit etwas Wind den ganzen Tag.

Die Tour selbst war erstmalig von Thomas Turloff ausgearbeitet worden. Wie schon erwähnt will das Team um Klaus Hartjen sich von einigen Arbeiten zurückziehen. Das haben sie auch nach so vielen Jahren verdient. Nachdem Klaus dies während der Siegerehrung mitgeteilt hatte gab es für Thomas großen Applaus und Anerkennung für die tolle Veranstaltung. Leider konnte Thomas das nicht hören, er hatte einen anderen Termin wahrzunehmen. Insgesamt waren alle Teilnehmer mit bester Laune nach Linau gekommen um dabei zu sein. Auch das war neu: Zum ersten Mal starteten wir nicht in Trittau oder Lütjensee sondern in Linau. Es ist und wird immer schwieriger eine geeignete Lokalität für eine Veranstaltung dieser Größenordnung zu finden und wir hoffen dort einen adäquaten Partner im Gemeindehaus gefunden zu haben. Eine Neuerung hatten wir noch, eine Anfängerklasse. Dem Nachwuchs eine eigene Klasse zu bieten ist zwar nicht neu, aber nötig. Wir wollen doch alle Erfolge, und die haben Anfänger nicht unter den „Profis“ oder alten Hasen. Immerhin waren 4 Teams in der Klasse D genannt und sie waren nicht überfordert, keiner fiel aus. Überhaupt „Ausfall“: Erstaunlich war, dass nur eine Paarung das Ziel nicht sah, (Ausgerechnet ein Porsche). Alle anderen fuhren bis zum Schluss die Tour. Der älteste Wagen war aus dem Jahr 1928, 88 Jahre alt und immer noch rüstig genug 135 Km durch zu halten, herzlichen Glückwunsch an das Team Biernatzky/Schmidt-Lemien auch zum Klassensieg (zum 10.Mal in Folge).

In unsere Listen trugen sich 68 Teams ein. Davon fuhren 13 in der „sportlichen“, 4 fuhren als Anfänger und der Rest „touristisch“.

Der Verlauf der Rallye ging nach Plan durch die Kreise Herzogtum Lauenburg und Mecklenburg Vorpommern und die Aufgaben wurden gut abgearbeitet. Der eine oder andere Fehler macht den Unterschied und so waren am Ende glückliche Sieger, und sicher auch Enttäuschte, im Ziel angekommen. Bei den „touristischen“ fuhren Michael Marx und Gerd-Uwe Drescher (diesmal auf Alfa) den 1. Platz ein. Von den 2. Platzierten Uwe Huntemann/Karl-Ernst Meyer trennten sie gerade mal o,7 Strafpunkte. Ganz schön knapp. Bei den „sportlichen“ sicherten sich Rüdiger Knübel und Johann Meierdierks den Sieg, ihr Vorsprung 3,5 Strafpunkte. Tja, und bei den „Neuen“? Hier fuhren Julian Gerau und Dennis Ivcik den ersten Klassensieg ein. Bleibt zum Schluss noch der „Große Preis von Trittau“. Wie bekannt ist, ist dieser Preis eine Besonderheit. Jeder Teilnehmer kann ihn gewinnen und viele haben ihn schon mit nach Hause genommen. Man muss nur auf einer ausgesuchten WP die Idealzeit treffen, nicht einfach und deshalb ist es fast ausgeschlossen, dass man ihn 2 Mal hintereinander oder öfter bekommt. In diesem Jahr trafen die Idealzeit, mit einer Abweichung von sage und schreibe nur 00:00,3 Std., Frank-Peter und Cornelia Triebel mit Tochter und im Reliant Scimitar GTC am besten. Allen Siegern und Platzierten gilt unser herzlichster Glückwunsch.

Eine wirklich schöne Veranstaltung mit netten Leuten fand am frühen Abend ihr Ende. Den vielen Helfern an der Strecke und dem Team des Bürgerhauses Linau sagen wir herzlichen Dank für die tolle Hilfe.

 Apropos Dank: Für den Titel „Bester Starter Deutschlands“ ! Welch eine Ehre, danke.

 

 Auf ein Neues, 2017, im September.

 

 Ihr MSC Trittau e.V. im ADAC

 

 Die gesamten Siegerlisten finden Sie, wie immer, auf unserer Homepage.

                                            

3. ADAC Clubslalom und Youngster Cup.

3. ADAC Clubslalom und Youngster Cup.

-CW-

 

Kalt aber trocken war es am 30. April. Eigentlich kein ideales Wetter für ein Auto Slalom. Die lieben Reifen. Gekommen sind aber trotzdem etwa 70 Teilnehmer, die den Kampf gegen die Uhr aufnehmen wollten. Den Zuschauern boten die Fahrerinnen und Fahrer packende Rennen auf dem Heidberg Ring in Geesthacht. Bereits am frühen Morgen ab 8.00 Uhr ging es los und gegen 17.00 Uhr standen die Sieger der einzelnen Klassen fest. Überraschungen gab es kaum, einzig bei den Einsteigern(innen) waren einige Talente zu sehen. Das Schöne an dieser Motorsportart ist die Tatsache, dass jeder und jede mit ihrem Alltagsauto teilnehmen kann. Es sind keine besonderen Umbauten nötig um teilnehmen zu dürfen. Mitbringen muss man nur ein verkehrssicheres Auto und etwas Mut zum Gas geben. Die Fahrsicherheit und ein gutes Gefühl für sein/ihr Auto lernt man sehr schnell. Physik ist kein Hexenwerk. Das sahen die Zuschauer daran, dass es keine Abflüge gab. In den anderen Klassen wurde es dann schon etwas härter. Da stehen sich alte und junge Hasen gegenüber. Und wer da glaubt ein 70jähriger in seinem 25 Jahre alten Polo hätte keine Chance, der täuscht sich gewaltig. Die Erfahrung und das Leistungsgewicht des Autos sind in dieser Art des Motorsports wichtige Punkte um in der Meisterschaft ganz vorn zu landen.

Autoslalom ist eine tolle Sache und wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung dieser Veranstaltung. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an Uta und ihre fleißigen Hilfen. Ihr habt es wieder toll gemacht, das macht Vorfreude auf 2017.

 

Die kpl. Siegerlisten finden Sie auf unserer Homepage.

 

Ihr MSC Trittau e.V. im ADAC

 

 

33. ADAC Stormarn Rallye Ein Bericht von Claus Winterberg für den MSC Trittau

Die Startnummer 1 war ein gutes Omen für den späteren Tagessieger!
(Foto: AWI)
Ein Klick auf den Kleint RS genügt und Sie werden zu meiner gesamten Stormarn Rallye Fotogalerie weitergeleitet.
Alle Fotos awi, der Erwerb von Bildern ist möglich Mail an redaktion@trittau24.com und wir haben Kontakt.

33. Stormarn Rallye - 2. April 2016

Bei bestem Wetter, guter Laune und mit hervorragenden Teilnehmern startete der MSC Trittau seine 33. Stormarn Rallye 2016 Doch damit nicht genug, unter unseren Gästen waren div. Rallye Größen der vergangenen Jahre. Allen voran Jochi Kleint und sein ehem. Beifahrer Gunter Wanger. Die Liste wäre einfach zu lang um sie hier alle aufzuzählen. Wer sich in der Rallye Geschichte Deutschlands auskennt hat diese Namen sicher noch im Kopf.  Doch erst mal zurück zu Jochi: Er durfte sich auf ein Wiedersehen mit seinem Freund und Ex-Beifahrer Gunter Wanger freuen und außerdem auf „seinen“ Opel Ascona 400. Wie mehrfach erwähnt handelt es sich um das Auto mit dem die beiden Herren 1982 die Rallye Monte Carlo bestritten. Wie vorgesehen fuhr dieser Ascona die eine oder andere WP, nicht alle aber ein paar. Die Geräuschkulisse ist Herz ergreifend und für die Zuschauer ein großer Genuss. „Die Fahrzeuge der Vergangenheit hatten noch einen hohen Wiedererkennungswert. Fast jeder sah „sein“ Auto auf den Rallyepisten der Welt und identifizierte sich damit. Heute kann man sie fast nur noch an der Lackierung unterscheiden.“ (O-Ton Walter Röhrl, 2015). Das zweite besondere Auto war natürlich auch wieder in Trittau. Es handelte sich um den angekündigten Ford Capri 2,6 RS aus dem Hause Kleint Motorsport. Ein Original und vielleicht der letzte überlebende „Kleint Capri RS“ der Welt. Leider war dieser Wagen nicht fahrbereit, die Zündung versagte kurz vor der Abreise nach Trittau den Dienst und so musste der Capri ohne einen Ton von sich gegeben zu haben stumm auf dem Hof stehen, schade, aber 2017 ist er wieder in Trittau.  Genug der Vorgeschichten, kommen wir zur Rallye.

Das Starterfeld war gespickt mit Top Fahrern und Beifahrern. Die wohl Besten des Nordens waren  gekommen, aber auch aus etwas südlicheren Gegenden Deutschlands. Daran kann man erkennen, welchen Stellenwert die „Stormarn“ genießt. Dessen dürfen wir uns sicher sein. Tolle WP`s warteten nicht nur auf die Akteure sondern auch auf die Zuschauer. Eine neue WP war im Programm und wurde als sehr gut beurteilt. Sie war von Bargteheide, vorbei an Delingsdorf, in Richtung Hammoor zu durchfahren. Sie wird sicher einen festen Platz in der Veranstaltung finden. Die anderen Prüfungen sind „alte Bekannte“. Ob „Finkhorster Berg“, „Mollhagen“ oder der  Rundkurs „Stemwarde“. Sie alle haben ihren Reiz und sind sehr schnelle WP`s. Während der Rallye haben sich schon früh die Favoriten heraus kristallisiert: Becker, Göttig, Gromöller, Schütte, Christ, Hink, um nur einige zu nennen. Enttäuschend war vielleicht, dass der „schnellste Bauer Deutschlands“ Kai-Dieter Kölle nicht seinen Rhythmus fand und dem Feld hinterher fuhr. Dennoch war der Kampf an der Spitze hart. Becker/Puritz fuhren in ihrem Subaru WRX eine Bestzeit nach der anderen aber Göttig/Solbach-Schmidt auf Mitsubishi Evo VII und Gromöller/Bredenförder auf ihrem wunderschönen Opel Ascona 400 blieben ihnen an der Stoßstange. Gromöller fuhr in der letzten WP zwar die Bestzeit aber dem Team Becker/Puritz war zu diesem Zeitpunkt der Sieg nicht mehr zu nehmen. Schade ist in diesem Zusammenhang, dass Jan Becker seine aktive Laufbahn als Rallyefahrer beenden will, so war es zu hören. Das neue Regelwerk des DMSB (Verbot der Gr. H) macht einen großen Umbau des Subarus nötig, das ist viel zu teuer und ein neues Auto aufzubauen kommt für ihn wohl nicht in Frage. ( Zitat: Genug Geld versenkt).

Die Siegerteams standen fest und lauten:

  1.  Becker/Puritz,                    Ges. 15:11,5 Min.

  2.  Göttig/Solbach-Schmidt    Ges.  15:21,9Min.

  3.  Gromöller/Bredenförder    Ges.  15:35,5Min.

  4.  Schütte/David                    Ges.  15:46,4Min

  5.  Christ/Christ                      Ges.  15:53,6Min.

  6.  Hink/Birko                         Ges.  15:56,1Min.

Alle lagen nach ca. 35WP KM innerhalb von weniger als 45 Sekunden, tolle Leistung.

                   Die weiteren Platzierten finden Sie auf unserer Homepage.

Eine Sache möchten und müssen wir an dieser Stelle klarstellen: Während der Veranstaltung fuhren ein paar Pseudo- Motorsportler mit ihren Autos mehrfach die Bgm.-Hergenhahn Strasse auf und ab und sorgten für einige Aufregung bei den Passanten, auch durch unnötigen Lärm. Wir distanzieren uns ausdrücklich von diesen Individuen und stellen denen die Frage: Glaubt Ihr wirklich dem Motorsport damit einen Gefallen zu tun, wenn Ihr Eure Fahrzeuge so präsentiert?  Messt Euch auf den WP`s oder auf der Rennstrecke, aber nicht im öffentlichen Straßenverkehr.

Zweifellos sind es schöne Autos, aber der Akzeptanz des Motorsports ist es nicht dienlich.

Für das ansonsten gute Gelingen der Veranstaltung haben uns wieder zahlreiche helfende Hände unterstützt, ein großes Dankeschön geht an die Gemeinden Bargteheide Land, Steinburg, Lütjensee, Delingsdorf, Hammoor, Stemwarde und die Anwohner der WP`s. Den Feuerwehren, den Ärzten, den Rettungsdiensten, dem THW, den befreundeten Motorsportclubs und und und. Etwa 160 Helfer sind nötig um ein solches Event auf die Beine zu stellen. Danke an alle.

Wer mehr über unseren Club erfahren oder auch selbst einmal Motorsport betreiben möchte, findet

bei uns die richtigen Gesprächspartner. Wir treffen uns an jedem 2. Donnerstag im Monat im Forsthaus Seebergen in Lütjensee um 20.00 Uhr und freuen uns über jedes neue Gesicht.

                                          Motorsport ist im Club erst richtig schön!

 Ihr MSC Trittau e.V. im ADAC

Über die Geschichte des Capri finden Sie unter www.wiedergeburt-einer-rallye-legende.de alles wissenswerte.


MSC Trittau e.V. im ADAC Termine 2016


ADAC Stromarn Rallye 2015