Vom Vater zum Sohn…..eine Weihnachtsgeschichte

Es war Heiligabend. Meine Mutter war total im Weihnachtsstress und stand schon seit 9 Uhr morgens in der Küche um die Weihnachtsgans bis zum Abend fertig zu kriegen. Ganz im Stress bat mich meine Mutter den Müll raus zu bringen. Ich saß in meinem Zimmer und hatte gar keine Lust dazu.

Aber da ich an Heiligabend keinen Ärger haben wollte, tat ich dieses. Ich ging also ums Haus, wo die Müllcontainer standen um den Müll dort rein zu werfen. Doch als ich ums Haus ging traf mich fast der Schlag. Da stand ein Weihnachtsschlitten, so wie man ihn aus den ganzen Weihnachtsfilmen kennt und daneben 8 Rentiere.

Ich lief zurück ins Haus und rief : „Mama Mama komm schnell ich muss dir was zeigen“. Meine Mutter war ganz angenervt doch ich nervte sie so lange, bis sie endlich nachgab und mit raus kam.

Ich führte sie zum Punkt wo der Schlitten stand. Doch sie konnte ihn nicht sehen.

Sie meinte ich solle aufhören mit dem Blödsinn und das sie keine Zeit für solche Faxen hätte. Aber ich stellte mich zu den Rentieren, die ich immer noch sah, und streichelte sie. Aber meine Mutter sah den Schlitten und die Rentiere immer noch nicht. Sie ging ins Haus und fing wieder an in der Küche zu wirbeln.

Als mein Vater am Nachmittag von der Arbeit kam erzählte ich ihm die Story. Er war nicht sonderlich beeindruckt und sagte trocken : „Dann ist die Zeit jetzt gekommen“. Ich fagte : welche Zeit ? Wie gekommen ?

Er ging mit mir in mein Zimmer schloss die Tür und erklärte mir : „Hast du dich nie gefragt warum ich nie an Heiligabend mit in die Kirche komme? Das liegt daran… ICH BIN DER WEIHNACHTSMANN“.

„Und immer wenn der Sohn, der ihm am meisten ähnelt, alt genug ist, verliert auch der alte Weichnachtmann ebenfalls die Fähigkeit den Schlitten und die Rentiere zu sehen. DU bist jetzt der Weihnachtsmann“. Während er mir das sagte, zeigte er mit seinem Finger auf meinen Kleiderschrank.

Ich guckte in den Kleiderschrank und da hing wie durch Zauberei ein Weihnachtsmannkostüm und es fing an, dass mir ganz schnell der weiße Bart wuchs.

Wir gingen nach unten, wo der Schlitten stand und mein Vater konnte ihn wirklich nicht sehen. Er erklärte mir, wie ich die Rentiere einbinden sollte und dann holte ich aus dem Hausflur die Geschenke und packte sie in den Schlitten. Die Kirchenglocken fingen an zu läuten.

Ich gab den Rentieren das Signal zum abheben und der Schlitten fing an zu Schweben. Mein Vater ging ins Haus und dabei drehte er sich noch einmal mit einem Lächeln um, schaute in den Himmel, es sah so aus, als wenn er das leise läuten der Renntierglocken noch einmal hörte.

Seit dem konnte er sich an nichts mehr erinnern. Seit diesem Tage bin ich der Weihnachtsmann und bringe jedes Jahr eure Geschenke.

 

Fröhliche Weihnachten