Limmericks aus dem Stormarner Land

Gedichtet für eine Veranstaltung in Witzhave,

dort gelesen von Hilde Schulz (Hamfelde), die T24

das Gedicht zur Verfügung gestellt hat!

Danke dafür, awi

 

 

 

 

genehmigte vereinfachte Version

Limmericks aus dem Stormarner Land

Gedichtet von Dieter Klawan  

 

Das frühere Kleinstädtchen Wandsbek

ist von Stormarn schon lange Zeit ganz weg.

Einst aristtokratisch,

ist es jetzt hanseatisch.

Die B75 ist der Tans-Weg.

 

Man heizte im alten  Großhansdorf

gemütlich mit heimischem Stanz-Torf.

Die Zeit wurde hektisch,

nun heizt man elektrisch

und benutzt für den Garten den Pflanz-Torf

 

Das Autokennzeichen von Oldesloe,

das war beschlossen, man wollt‘ es so.

Oller Dussel – OD,

das tut etwas weh,

doch man zeigt’s nicht, und nun rollt es so.

 

Dort an der A1 liegt ja Stapelfeld-

so manche sagen St. Apelfeld-

und dort in der Mülle

gibt’s Abfall in Fülle,

sie kassier’n dafür ordentlich Stapelgeld.

 

Nicht weit von dort liegt Großensee,

das heißt so wegen dem großen See.

Der ist sehr bekannt

im Stormarner Land

und man badet dort nicht nur den großen Zeh.

 

Es gibt einen Ort namens Grönwohld,

da wo man das Holz mit Gestöhn holt.

Dann wird viel gegrillt

und der Hunger gestillt,

weil das Feuer dort immer schön kohlt.

 

Dann gibt es hier auch noch  Glinde,

da stand vor dem Gutshaus ‚ne Linde.

Verliebte die hatten

viel Spaß dort im Schatten

und schnitten manch‘ Herz in die Rinde.

 

Nicht weit von dort, in Trittau,

da lebte einst eine Witfrau.

Sie war noch recht jung

und hatte viel Schwung.

So beäugte man jeglichen Schritt g’nau.

 

Hier in dem Örtchen Witzhave,

dort wohnt eine ganze Kritzbrave.

Und das Flüsschen die Corbek

das fliesst immer vorweg,

ist keinesfalls eine Witz-Trave.

 

und kennt man vielleicht auch Hamfelde?

Das liegt ganz dort hinten am Felde.

Dort gibt es die „Singers“,

so ganz hippe Swingers,

die hängen am Sound, nicht am Gelde.

******* ******* ******* ******* ******* *******