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Schönheit kommt von innen – scheiß auf den ersten Eindruck von Corinna Wietelmann

Ich schreibe heute mal einen völlig anderen Artikel als sonst, und das hat einen Grund.

Ich betreue ehrenamtlich eine Gruppe von Frauen mit Essproblematiken aller Art und es ist für mich in diesem Zusammenhang immer wieder erschreckend zu sehen, aus welchen Gründen diese Frauen und Mädchen in diese Essproblematiken geraten.

Viele dieser Frauen leiden schon seit Jahrzehnten und kommen nicht aus diesem Teufelskreis raus – sie leiden und können nichts dagegen machen. Sie rutschen in diese Essproblematiken weil ihnen jemand suggeriert hat, sie wären nicht „hübsch“, „nur liebenswert“, wenn sie dünn sind, „nur zu beachten“, wenn sie dünn sind…Man bringt ihnen bei, Familie, Eltern, Partner und Medien, dass Schönheit etwas mit Körpermaßen und Aussehen zu tun hat – nur wer aussieht wie eine Schauspielerin und ein Modell ist liebenswert und schön.

Ehe es sich diese Frauen versehen, stecken sie fest – in einem Strudel aus Kalorienzählen, kotzen, Abführmittel einwerfen, extremen Sport auch ohne Essen, Hass, Scham, Ekel, Frust.

Schönheit kommt aber von innen – nicht von außen. Schönheit strahlt man dann aus, wenn man sich selber achtet, liebt und respektiert – ob mit Klamottengröße 36 oder 52. Wer in sich ruht, wer sich liebt – Selbstliebe, Selbstachtung, Selbstwert – der strahlt Schönheit aus – auch ohne Tonnen von Makeup im Gesicht zu haben.

Ich selber entspreche nicht dem Schönheitsideal dieser Welt. Aufgrund genetischer „Fehlkonstruktionen“ habe ich Knochenschwund, der sich auf Gesicht und Halswirbelsäule erstreckt – und das sieht man. Ich hatte die Wahl, mich die nächsten 60 Jahre zu verkriechen und in Selbstmitleid zu versinken oder aber die Flucht nach vorne anzutreten. Ich habe mich für die Flucht nach vorne entschieden und habe täglich mit Menschen zu tun und ich liebe das, was ich tue. Ich ziehe mir auch keine Maske über und weigere mich auch, mir bei jedem persönlichen Kontakt Gedanken darüber zu machen.

Warum ich das hier schreibe? Um Mädels von heute davor zu warnen, in diese „Schönheitsfalle“ zu laufen, die von Medien & Co vorgegeben ist. Die Zahl der Mädchen mit Essstörungen wächst ständig und das „Einstiegsalter“ wird immer früher – bereits 12 jähre Mädchen müssen wegen Essstörungen in Therapie!

Die Zahl der Mädchen, die wegen ihrem Aussehen gemobbt werden, nimmt ebenfalls seit Jahren besorgniserregende Maße an und hierbei kommt es nicht selten zu Depressionen und Selbstmordversuchen der betroffenen Mädchen und Frauen.

Schönheit kommt von innen, und wir müssen dringend weg von diesen „Schönheitswahn“ der bereits junge Mädchen krank macht und reife Frauen umbringt.

Osteoporose beginnt nicht erst im Alter von Conny Wietelmann

Osteoporose ist eine Störung des Knochenstoffwechsels und ca. jeder 11. Deutsche ist davon betroffen. Osteoporose wird als „Alterskrankheit“ abgetan, doch das ist falsch, denn sie beginnt bereits in Kindertagen.

Die Osteoporose ist eine Störung des Knochenstoffwechsels, wobei die Knochendichte abnimmt. Sie wird eingeteilt in die primäre Osteoporose, die durch einen Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen ausgelöst wird, sowie durch mangelnde Bewegung, radikale Diäten oder Laxanzienmissbrauch. Die sekundäre Osteoporose liegt an anderen „Ersterkrankungen“ wie eine lange Kortisontherapie, Bettlägerigkeit oder einer gestörten Kalziumresoption.

Die Osteoporose wird als Alterskrankheit bezeichnet, da sie erst später ausbricht, doch die Grundsteine für das Auftreten dieser Knochenstoffwechselstörung werden bereits viel früher gelegt.

Faktoren, die an der Entstehung einer Osteoporose beteiligt sind:

Ernährung: zu wenig Kalorien und Proteine, zu viele Proteine (Wurst, Fleisch ), gestörter Säure – Base – Haushalt, zu wenig Gemüse und Obst ( Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen ), zu viel Salz

Störung des Mikronährstoffgehalts: Kalzium, Magnesium, Kupfer, Vitamin D, Folsäure, Vitamin B, Omega 3, L-Arginin, L-Lysin

äußere Einflüsse: Cortison, Antiepileptika, manche Lipidsenker, Pille

andere Faktoren: Alter, Geschlecht, Bewegungsmangel, Rauchen, Alkohol, Hormonstoffwechsel, Verdauungsstörungen, Resorptionsstörungen, Untergewicht, Stress

Die Osteoporose zieht sich über Jahre hinweg – leise und ohne das Beschwerden auftreten würden. Daher ist eine frühzeitige Prävention extrem wichtig. Die beste Prävention gegen Osteoporose beginnt bereits in Kindertagen, da der wesentliche Anteil der Knochenmasse in den ersten 30 Lebensjahren aufgebaut wird – danach nimmt er ab.

Wichtig für eine Prävention sind:

-       Gute Versorgung mit Kalzium, Vitamin D, Folsäure, Omega 3, Vitamin B, Vitamin C, Vitamin K, Magnesium, Kupfer

-       Ausreichende Bewegung von Kinderbeinen an, da die Knochenneubildung nur unter Belastung funktioniert

-       Ernährung: eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Kalorien und Proteinen, 500-750g Gemüse und Obst pro Tag, auf einen ausgeglichenen Säure-Base-Haushalt achten, viele gute Milchprodukte der Bio-Qualität, nicht zu viel Fleisch und Wurst ( führt zur Übersäuerung  und durch eine zu hohe Zufuhr an Proteinen kommt es zum Vitamin – und Mineralstoffmangel )

-       Mit der Prävention so früh wie möglich beginnen

-       Lebensmittel wie Soja, Süßkartoffeln, Sellerie, Haferflocken mit auf den Speiseplan setzen, da sie Phytoöstrogene enthalten. In Nahrungsergänzungsmitteln werden sie in isolierter Form als Isoflavone eingesetzt. Isoflavone können allerdings Jod binden und daher sollte auf eine ausreichende Jodzufuhr geachtet werden.

-       Übergewicht abbauen

-       Alkohol und Rauchen meiden

-       Schmelzkäse mit E 450 meiden, da er zusätzlich Schmelzsalze enthält

-       Kochsalz einschränken

Bewegen sich bereits Kinder zu wenig und essen sehr einseitig, kann sich bereits in dieser Zeit ein Mangel an Kalzium in den Knochen „bemerkbar“ machen. Aus diesem Grund sind Bewegung und eine ausgewogene Ernährung bereits in Kindertagen ohne Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Zusatzstoffe wichtig.

 

Fructoseintoleranz – Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen von Corinna Wietelmann

Die Fructoseintoleranz wird oft synonym genutzt für die Fructosemalabsorption einerseits und die wesentlich seltener vorkommende Fructoseintoleranz – und dennoch versuchen beide Formen u. U erhebliche Beschwerden.

Die Fructosemalabsorption beruht auf einer Unverträglichkeitreaktion durch eine Störung im Transportsystems des Darms und kommt mit einer geschätzten Häufigkeit von 3:10 recht häufig vor.

Die wesentlich seltenere Fructoseintoleranz, Häufigkeit 1:20.000 , kommt durch einen Enzymdefekt zu Stande und erfordert das strickte Vermeiden der Fructose.

Bei der Malabsorption kommt es wie gesagt, zum „Defekt“ des Transportsystems im Darm – genauer gesagt, im Dünndarm – und die Aufnahme der Fructose vom Darm ins Blut ist gestört.

Die Fructose wird nun durch die Bakterien im Dickdarm abgebaut und es entstehen Gase und Fettsäuren, wodurch es zu Symptomen wie Blähungen, Krämpfen, Durchfall aber auch Hautausschlag, Depressionen und Völlegefühl kommen kann.

Oftmals sind die Symptome von der Fructosemenge abhängig. Bei mehr als 35g Fructose pro Stunde ist selbst bei gesunden Menschen die Aufnahmekapazität oft erschöpft und führt zu Durchfall oder auch Erbrechen. 35g Fructose finden sich z. B in 6 getrockneten Feigen, ½ Tüte Rosinen, 2 Gläsern Apfelsaft. Hier wird deutlich, wie schnell man 35 g Fructose erreichen kann.

Um einer eventueller Fructosemalabsorption auf die Spur zu kommen, hilft der Termin beim Arzt oder Ernährungsberater. Hier wird für ca. 2 Wochen ein Ernährungsprotokoll ausgefüllt, mit allem was gegessen und getrunken wird und den eventuell entstehenden Symptomen.

Sollte sich, aufgrund des Ernährungsprotokolls der Verdacht eine Malabsorption erhärten, wird vom Arzt ein H2-Atemtest durchgeführt. Leider kommt es hierbei in der Praxis immer wieder zu Fehldiagnosen. Stellt man aber anhand des Ernährungsprotokolls fest, dass sich die Beschwerden nach dem Verzehr von Fructose verstärken, kann man hieraus relativ gültige Schlüsse ziehen.

Zur Linderung sollte über mind. 4 Wochen eine streng fructosearme und sorbitfreie Kost verzehrt werden. Darüber hinaus sollten auch Zuckeralkohole wie E 421, Xylith, E953, E966, E965, und normaler Haushaltszucker vom Speiseplan gestrichen werden.

Reich an Fructose/Sorbit sind z. B

-       Getrocknete Pflaumen

-       Kiwi

-       Apfel

Der Kostaufbau beginnt mit der langsamen Austestung der eigenen Toleranzgrenze mit weiterem führen eines Ernährungstagebuchs. Es wird auf gut verträgliche Produkte mit Saccharose geachtet und auf fructosearme Gemüse – und Obstsorten.

Fructosehaltige Lebensmittel mit hohem Glucoseanteil werden gut vertragen.            

Wichtig ist es, nicht nur den reinen Fructosegehalt zu beachten, sondern die Inhaltsstoffe aus den Kohlenhydraten, die die Resorptionsrate der Fructose mit beeinflussen zu beachten. Ebenso ist auf bestimmte Ballaststoffe, die Fruktane, zu achten, die von Darm in ihre Fructose – Bestandteile zerlegt zerlegt werden und somit die Beschwerden wie Bauchschmerzen verstärken.

In Folge des verringerten Obst und Gemüsekonsums kann es zu einem Mangel an Vitamin C kommen. Auch ein Mangel an Folsäure und Zink ist nicht selten und wird in den Zusammenhang mit einer veränderten Darmflora gebracht.

Ist die Darmflora aber „geschädigt“, ist die Balance zwischen „guten“ und „schlechten“ Darmbakterien gestört, kommt es zu vielen weiteren und oft weitreichenden Erkrankungen, z. B

-       Hautausschläge

-       Weitere Unverträglichkeiten

-       Verändertem Säure-Base-Gleichgewicht

-       Rheuma

-       Allergien

-       Depressionen

-       Chronischer Müdigkeit

-       Allergien

Hier hilft es, mit guten Nahrungsergänzungsprodukten den Bedarf an Vitamin C, Folsäure und Zink zu decken, um weitere Erkrankungen durch einen Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen vorzubeugen. Ebenso hilfreich ist eine Darmsanierung, die sich aus Entgiftung von Darm und Körper – und dem Zuführen von „guten“ Darmbakterien zusammensetzt. Dies ist bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit jeglichen Allergien, Unverträglichkeiten und anderen Erkrankungen wie Neurodermitis angezeigt.

Weitere Informationen und Beratung

 

 

 

Neue Gesundheitsapp – Reflux Tracker - hilft bei Sodbrennen & Co Bericht Corinna Wietelmann

Quelle: gotomo gmbh
Quelle: gotomo gmbh

Sodbrennen, saures aufstoßen, Schmerzen hinter dem Brustbein – ca. jeder 5. leidet an der sogenannten Reflux Krankheit – Tendenz steigend.

Die sogenannte Reflux Krankheit führt u. a zu Sodbrennen, saurem aufstoßen oder Schmerzen hinter dem Brustbein, sowie Magenkrämpfen. Betroffen von der Reflux Krankheit ist zurzeit ca. jeder 5. und die Tendenz steigt.

Bei der Reflux Krankheit kommt es zu einem gesteigerten Rückfluss des sauren Mageninhalts in die Speiseröhre wobei der saure Mageninhalt ätzend wirkt – und dies hinterlässt gravierende Schmerzen.

Die Speiseröhre verläuft durch eine kleine Öffnung im Zwerchfell. Die Schließmuskeln sorgen dafür, dass nach dem Schlucken des Speisebreis die Speiseröhre wieder verschlossen wird und der saure Mageninhalt nicht zurückfließen kann. Und eben diese Schließmuskeln schließen bei der Reflux Krankheit nicht ordnungsgemäß und es gelangt im Liegen oder bücken zu viel ätzender Mageninhalt in die Speiseröhre.

Besonders die Ernährung hat bei der Reflux Krankheit einen großen Stellenwert, da bestimmte Nahrungsmittel viel Magensäure produzieren oder/und individuell nicht vertragen werden. Hier hilft ein ausführliches Ernährungstagebuch/Symptomtagebuch um die individuell ungeeigneten Nahrungsmittel herauszufiltern und zu meiden.

Eine neue Gesundheits – App, der Reflux Tracker, soll helfen, die individuellen Auslöser der Reflux Krankheit zu identifizieren und sie dient als Symptomtagebuch, die den ganzen Tagesablauf berücksichtigt. Da bei der Reflux Krankheit neben der Ernährung auch Stress, Hektik und Medikamente eine auslösende Rolle spielen, ist diese Gesundheitsapp eine ideale Lösung, um alle auslösenden Faktoren identifizieren zu können.

 

Mit Hilfe der App wird der individuelle Tagesverlauf innerhalb von Minuten festgehalten und ein „Beobachtungsprotokoll“ geführt, um positive wie negative Entwicklungen erkennen zu können. Als zusätzlichen Bonus stellt die App Ernährungsinformationen und Ernährungstipps zur Verfügung. Das Symptomtagebuch zeigt ihnen nach 10 Tagen ihren individuellen Verlauf und ihre persönlichen „Reflux Auslöser“ an und gibt Tipps, wie sie zukünftiges Sodbrennen und saures aufstoßen vermeiden können.

 

Mit Hilfe der Gesundheitsapp – Reflux Tracker – können alle Protokolle als PDF ausgedruckt werden und dem Arzt vorgezeigt werden. Auf diese Weise können Ärzte noch schneller und besser reagieren und die Therapie bei der Reflux Krankheit kann individueller und erfolgreicher geplant werden.

Hier gelangen sie zu einem Beschreibungsvideo des Reflux Tracker – der Gesundheitsapp bei Reflux Krankheit, Sodbrennen, saurem aufstoßen & mehr.

Diese Gesundheitsapp – der Reflux Tracker – stellt eine große Hilfe dar im Erkennen der eigenen, individuellen Auslöser bei Sodbrennen & Co und macht das Protokollführen kinderleicht und schnell.

Hier geht´s zur kostenlosen Gesundheitsapp – Reflux Tracker – dem Symptomtagebuch bei Reflux Krankheit.


Glutenfreie Getreide sind richtige Powerfoods von Corinna Wietelmann

Wer auf glutenhaltige Getreide wie Weizen, Roggen, Dinkel verzichten muss oder möchte, ist auf die glutenfreien Varianten angewiesen. Doch glutenfeie Getreidesorten wie Hirse oder Amaranth sind nicht nur einfach frei von Gluten, sie sind darüber hinaus echte Superfoods.

Bestimme Nahrungsmittel werden als Superfoods oder Powerfoods bezeichnet. Hierbei handelt es sich um Nahrungsmittel, die aufgrund ihrer Inhaltsstoffe positiv auf Körper, Geist und Seele wirken, und dies ist mittlerweile in vielen Fällen wissenschaftlich bewiesen.

Hirse

Hirse gehört zur Familie der Süßgräser und wurde bereits früher mit Wasser und Gewürzen zu einer Grütze verarbeitet, die täglich auf den Tisch kam. Hirse hat einen leicht nussigen Geschmack und kann sowohl für herzhafte Gerichte, wie auch für Süßspeisen eingesetzt werden.

Hirse enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe, wie z. B Magnesium, B – Vitamine und Folsäuren, die sich positiv auf die Psyche und das komplette Nervensystem auswirken. Darüber hinaus enthält Hirse Eisen und viele Proteine, sowie Silizium, welches in der Schönheitspflege eingesetzt wird.

Sorghum

Sorghum gehört ebenfalls zur „Hirse – Familie“ und ist mittlerweile die fünft wichtigste Getreidesorte weltweit. Sorghum enthält ebenfalls viele Ballaststoffe, Eisen, Eiweiß und Magnesium sowie Kieselsäure.  Sorghum ist ein natürlicher Eiweißlieferant und hilft gegen Sodbrennen und Kopfschmerzen.

Teff

Auch Teffmehl gehört zur „Hirse – Familie“ und wird aus den Körnern der Zwerghirse gewonnen. Teff ist das kleinste Getreide der Welt und ein echtes Vollkorngetreide, da aufgrund der winzigen Größe der Getreidekörner immer das ganze Korn gemahlen wird. Teff wird unterteilt in helles Teff, braunes Teff und rotes Teff. Das rote Teffmehl hat den höchsten Eisengehalt mit ca. 5,4 mg auf 100g. Teffmehl birgt viele Vorteile, nicht nur bei Glutenunverträglichkeit. Sportler profitieren von Teffmehl da es einen geringen glykämischen Wert hat und dem Körper Energie in Form von Glucose in positiver Weise zur Verfügung stellt. Der hohe Mineralstoffgehalt im Teffmehl die Regeneration nach einer sportlichen Aktivität fördern. Auch für Diabetiker stellt das Teffmehl eine echte Alternative dar, da der Blutzuckerspiegel mit Teffmehl nur langsam ansteigt, Heißhungerattaken verhindert und Teffmehl viele wertvolle Ballaststoffe enthält.

Brötchen aus Teffmehl

Plätzchen aus Teffmehl

Hafer

 

Der gute alte Hafer stand bereits bei Hildegard von Bingen auf der täglichen Speiseliste. Hafer enthält Magnesium, Kalzium, Zink, B – Vitamine, Biotin und Kieselsäure. All diese Inhaltsstoffe wirken positiv auf die Psyche und das Nervensystem und können darüber hinaus auch positiv in der Schönheitspflege eingesetzt werden. Der Hafer gilt in der Ernährungsphysiologie als das wertvollste Getreide überhaupt, was u. a an dem hohen Eiweißgehalt von ca. 12% liegt. Darüber hinaus enthält Hafer viele essentielle Aminosäuren, die wichtig für die Körperfunktionen sind. Essentielle Aminosäuren werden täglich vom Körper benötigt, können aber nicht selber hergestellt werden, d. h wir müssen diese essentiellen Aminosäuren täglich mit der Nahrung zu uns nehmen.

Essentielle Aminosäuren für den Körper sind:

-       Leucin

-       Isoleucin

-       Valin

-       Tryptophan

-       Lysin

-       Methionin

-       Threonin

-       Phenylalanin

-       Histidin

-       Arginin

Hafer enthält die Aminosäuren:

-       Arginin

-       Lysin

-       Leucin

-       Isoleucin

-       Histidin

-       Methionin

-       Phenylalanin

-       Threonin

-       Tryptophan

Hafer ist also eine „Wunderwaffe“ für Körper, Geist und Seele. Dennoch muss im Falle einer Glutenunverträglichkeit darauf geachtet werden, dass der Hafer glutenfrei ist. Normaler Hafer enthält zwar kein Gliadin, ist aber durch die Verwendung der „gemeinsamen Produktionswege und Produktionsbänder“ oftmals Kontaminiert und für Menschen mit Zöliakie nicht geeignet.

Haferkekse

Quinoa

Auch Quinoa zählt zu den wertvollsten Getreidesorten, da es ebenfalls essentielle Aminosäuren enthält sowie Vitamine in hoher Konzentration. Außerdem enthält Quinoa viel Eiweiß und sekundäre Pflanzenstoffe, die als Antioxidanzien dafür sorgen, dass unser Körper von sogenannten „freien Radikalen“ befreit wird. Quinoa kann eine echte Alternative bei Diabetes sein, da Quinoa den Blutzuckerspiegel nur sehr langsam ansteigen lässt und durch seine vielen komplexen Kohlenhydrate Heißhungerattacken vorbeugt.

 

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten sie unter

Ernährungsberatung-Fitness-Stormarn

 

 


Kohlenhydrate machen dick – kann Low Carb helfen von Corinna Wietelmann (Ernöhrungscoach)

Kohlenhydrate machen dick – kann Low Carb helfen

Low Carb ist in aller Munde und es scheint einen echten „Low Carb Boom“ zu geben, der nicht abreißen will. Kohlenhydrate werden verpönt, machen dick und Low Carb ist die Rettung aller diätwilligen Menschen, die schnell und einfach abnehmen möchten.

Low Carb ist seit langem ein echter „Ernährungs – bzw Diäten – Boom“ geworden und es existieren viele verschiedene Formen einer Low – Carb – Ernährung. Im Zusammenhang mit Low – Carb werden Kohlenhydrate verpönt und verteufelt und als echte „Dickmacher“ dargestellt. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Low – Carb Formen und den dickmachenden Kohlenhydraten ist allerdings Vorsicht geboten.

Nicht alle Kohlenhydrate machen dick und unser Körper ist auf eine Menge von mind. 130 – 150 g Kohlenhydrate angewiesen. Vor allem Gehirn und Nervensystem sind auf eine tägliche Zufuhr von Kohlenhydraten angewiesen. Besonders bei einer unsachgemäßen Low – Carb – Ernährung kommt es oftmals zu einem „Zuwenig“ an diesen wichtigen Kohlenhydraten und das macht sich dann u. a bemerkbar in Konzentrationsschwäche, Zittern, Unwohlsein, Fahrigkeit und Müdigkeit. Dieses „Zuwenig“ an Kohlenhydraten kann sogar bis zum Muskelkrampf führen.

Wichtig ist aber die Unterscheidung in „gute“ und „schlechte“ Kohlenhydrate. Kohlenhydrate sind eine lange Kette von Zuckerbausteinen, die je nachdem, um welches Kohlenhydrat es sich handeln, länger oder kürzer.

Man unterscheidet Kohlenhydrate vor allem an den „Zuckerketten“

-       Einfachzucker

Bestehen aus einzelnen Zuckerbausteinen – Fruchtzucker und Traubenzucker

-       Zweifachzucker

Hier sind zwei „Bausteine“ der Kette verknüpft – Fruchtzucker + Traubenzucker ergibt unseren Haushaltszucker. Traubenzucker + Schleimzucker ergibt den Milchzucker.

-       Mehrfachzucker

Hier sind mind. 10 „Bausteine“ der Kette verknüpft. Stärke ist ein Mehrfachzucker und gehört zu den wichtigsten Kohlenhydraten.

Aber auch Ballaststoffe gehören in dies Gruppe der Mehrfachzucker. Sie lösen sich nicht auf, helfen aber unserem Darm seine Arbeit gut zu erfüllen und in der gesunden Ernährung dürfen Ballaststoffe niemals fehlen.

Kohlenhydrate stecken z. B in

-       Vollkorngetreide

-       Müsli

-       Nudeln

-       Obst

-       Gemüse

-       Milchprodukten

-       Salat

-       Fisch und Fleisch

-       Süßigkeiten

-       Süßen Drinks

-       Alkohol

-       Zucker

Beispiele „wie viele Kohlenhydrate sind in einer Portion enthalten“

150 g Erbsen enthalten rund 13 g KH

1 Weizenbrezel enthält rund 33 g KH

1 Orange enthält rund 14 g KH

20 g Haushaltszucker enthält rund 20 g KH

Es kommt somit nicht darauf an, Kohlenhydrate gänzlich zu meiden, sondern sich auf die „guten“ Kohlenhydrate zu beschränken – also sich auf die Mehrfachzucker zu besinnen.

Einfachzucker und Zweifachzucker machen dick, steigen viel zu schnell in das Blut und erhöhen den Insulinspiegel. Dieser steigt sehr schnell an um all den Zucker in die Körperzellen zu transportieren – fällt aber ebenso schnell wieder ab, und dies führt zu erneutem Hunger.

Einfachzucker und Zweifachzucker werden darüber hinaus weniger besser und schneller als Fett gespeichert und setzen sich dann in den „Fettpölsterchen“ fest.

Beispiel „wie schnell steigt welche Kohlenhydratform ins Blut“

Traubenzucker geht in rund 15 Minuten ins Blut

Milch, Joghurt benötigt rund 240 Minuten

Weißmehlprodukte benötigen rund 40 Minuten

Vollkornprodukte benötigen rund 100 Minuten

In der Low – Carb Ernährung wird, je nach Form und Variante, die Kohlenhydratzufuhr von fast 0 bis auf rund 100 g pro Tag gedrosselt. Da der Körper aber, wie oben erwähnt, auf eine bestimmte Zufuhr von rund 130 g / Tag angewiesen ist, sollte dieses Maß nicht unterschritten werden.

In der Low – Carb Ernährung werden verstärkt Eiweiße und Fette zugeführt, mit einer gedrosselten Zufuhr an Kohlenhydraten. Beachtet man, dass die tägliche Zufuhr von 130 g Kohlenhydraten nicht unterschritten wird, führt man gute und wertvolle Fette zu und konsumiert man Eiweiße nicht nur aus Fisch und Fleisch, sondern aus gutem und hochwertigen Gemüse und Hülsenfrüchten kann die Low Carb Ernährung durchaus helfen, Kilos purzeln zu lassen, sich besser und fitter zu fühlen und auch Diabetiker sollen von dieser Ernährungsform profitieren.

Grundregeln für eine gute Low – Carb – Ernährung

-       Haushaltszucker, Honig meiden

-       Gute komplexe Kohlenhydrate wählen – also Hülsenfrüchte, Vollkorn, Milch, Gemüse, Obst

-       Auf reichliche Ballaststoffzufuhr achten

-       Fleisch und Wurst nur in Maßen und dabei auf eine gute Bio – Qualität achten

-       Fisch darf nicht fehlen und sollte ca. 3 mal pro Woche auf dem Speiseplan stehen

-       Viel und gute Milchprodukte wählen aber auf Naturbelassenheit achten! Naturjoghurt mit Magerstufe, Bio – Milch, guter Käse

-       Nüsse dürfen nicht fehlen ( gut für die Laune )

 

Hier finden sie eine Idee für ein „gute – Laune Low Carb Rezept“

Weitere Informationen zu Low – Carb, glutenfrei und gesund erhalten sie unter

Moodfood oder essen für die Seele von Corinna Wietelmann

Moodfood oder essen für die Seele – auch als Präventionsmaßnahme – wurde lange Zeit extrem kontrovers diskutiert. Gibt es wirklich Nahrungsmittel, die nicht nur die körperliche, sondern auch die seelische Gesundheit positiv wie negativ beeinflussen?

„Die Nahrung soll deine Medizin sein“ sagte schon Hippokrates und mittlerweile sieht es so aus, als wenn der gute alte Hippokrates damals recht gehabt hätte.

Seit vielen Jahren versucht die Wissenschaft die Frage nach „guten“ und „schlechten“ Nahrungsmitteln zu klären – besonders im Zusammenhang mit unserer Psyche. Die Wissenschaft war sich nie einig bei der Klärung dieser Frage und all diejenigen, die sich mit bestimmten Lebensmitteln oder aber auch nach dem weglassen bestimmter Lebensmittel besser, fitter und gesünder fühlten, wurden oftmals sehr belächelt.

Mittlerweile scheint die Wissenschaft bei dieser Fragestellung aber weiter zu sein – zu Gunsten der Seele. Eine englische Studie konnte ganz klar belegen, dass die regelmäßige Einnahme bestimmter Nahrungsergänzungsmittel zu weniger Frust, Aggressionen und schlechter Laune führten. Die Studienleiter verabreichten Nahrungsergänzungsmittel, da diese besser zu dosieren sind und somit alle Teilnehmer die gleiche Menge an bestimmten Inhaltsstoffen bekamen.

Auch die Fachklinik in Freiburg therapiert depressive Patienten nicht mehr nur mit Tabletten & Co, sondern mit einer individuellen Ernährungsumstellung – und dies mit grandiosen Erfolgen.

Auf dem Freiburger Ernährungsplan stehen vor allem Fisch, wertvolle Fette und viele Pflanzenstoffe.

Pflanzenstoffe in unterschiedlicher Zusammensetzung stecken in allen Obst und Gemüsesorten, wie auch in Getreide. Pflanzenstoffe erfüllen für die Pflanzen selber wichtige Aufgaben, z. B Wachstumskontrolle, Zellschutz, Kampf um Eindringlinge. All diese Aufgaben erfüllen viele Pflanzenstoffe auch im menschlichen Körper, weswegen sie ein wichtiger Bestandteil der Ernährung sein sollten.

Erforscht und bekannt sind ca. 30.000 Pflanzenstoffe, doch geht man von ca. 100.000 unterschiedlichen Stoffen aus.

Bei einer normalen Mischkost nimmt man ca. 1 – 1,5 g dieser Pflanzenstoffe zu sich. Da die Ernährungsformen immer mehr zu Fertigprodukte und stark behandelten Produkten dominiert werden, nehmen viele Menschen zu wenige dieser wichtigen „Helferlein“ zu sich.

Die wichtigsten Pflanzenstoffe sind z. B

Carotinoide

Carotinoide sind fettlöslich und geben den Pflanzen Farbe, z. B Tomaten, Aprikosen, Kürbis, Paprika, Karotte und Mais.

Für die Ernährung wichtig sind die Beta – Carotinoide wie Lycopin und Lutein. Lycopin steckt z. B in Tomaten und schützen die menschliche Zelle, werden in wichtiges Vitamin A umgewandelt und scheinen das Cholesterin im Körper zu senken.

Glucosinolate

Glucosinolate machen Gemüse typisch stechend scharf wie Meerrettich, Lauch, Kohl und Gartenkresse. Glucosinolate sind ebenfalls fettlöslich, verlieren beim Erhitzen aber viele ihrer guten Wirkstoffe.

Glucosinolate wirken antioxidativ, beeinflussen die Zellreifung und sollen krebshemmend wirken.

Polyphenole

Zu ihnen gehören z. B Flavonoide, Phenolsäure und Phytoöstrogene.

Flavonoide sind u.a der gelbe Farbstoff oder geben auch den typischen roten, blauen, violetten Farbton in z. B Aubergine, Brombeeren, schwarzen Johannesbeeren, dunkler Schokolade oder auch Grüntee.

„Die Nahrung soll deine Medizin sein“ wie bereits Hippokrates feststellte.

In einer Welt voller Fertigprodukte, stark verarbeiteten Lebensmitteln und „wenig Zeit“, kommt das Wissen „Nahrung kann Medizin sein“ zu kurz – viel zu kurz. Es muss alles schnell und unproblematisch gehen und das Essen sollte nach Möglichkeit schon fast fertig sein, wenn man noch im Supermarkt ist – alles muss schnell und praktikabel sein.

In einer Welt, in der aber vermehrt Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien, Diabetes, erhöhter Cholesterinspiegel, Zöliakie und auch ADHS/Autismus diagnostiziert wird und die Zahl dieser Diagnosen von Jahr zu Jahr steigt, wird Hippokrates immer wichtiger.

„Die Nahrung soll deine Medizin sein“

Eine Überprüfung der eigenen Ernährungsgewohnheiten ist kostengünstig und recht einfach zu handhaben – aber u. U unbequemer, als der Griff zur Pille.

Keine Ernährungsumstellung kann eine Depression, Allergie, Neurodermitis, Diabetes oder ADHS heilen – aber sehr wohl genial unterstützen. Nicht selten konnten betroffene Menschen nach einer individuellen Ernährungsumstellung und das hinzufügen oder weglassen bestimmter Lebensmittel ein ungeahnt unbeschwertes Leben ohne jegliche Symptome führen.

Besonders im Bereich von Stress, Reizdarm, Unverträglichkeiten, ADHS, Migräne und Depression macht es sehr wohl Sinn, sich die eigenen Ernährungsgewohnheiten anhand eines Ernährungsprotokolls bewusst zu machen.

Wir nehmen zu viele Fertigprodukte und Co zu uns, die dem Körper nicht nur wichtige Nahrungsmittel vorenthalten, sondern ihm auch wichtige Nahrungsmittel entziehen. Fertigprodukte & Co sind schnell, einfach und manchmal preiswert – aber nicht gut für die körperliche wie auch seelische Gesundheit.

„Deine Nahrung soll deine Medizin sein“

Hier finden sie ein leckeres Mood – Food Rezept – Tomaten – Ingwersuppe mit Basilikum

 

 

 

Einkaufscoaching im Raum Stormarn, Trittau und Lübeck Die Ernährungsberatung – Fitness- Stormarn erweitert ab Januar 2017 ihr Angebot um ein individuelles Einkaufscoaching.

Immer mehr Menschen leiden an Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien oder Zöliakie. Diese Tendenz blieb auch der Ernährungsberatung – Fitness- Stormarn nicht verborgen, und immer mehr Menschen fragen nach geeigneten Rezepten und Einkaufsmöglichkeiten.

Besonders im Bereich der Zöliakie, Glutenunverträglichkeit und Weizenallergie ist es wichtig, die Augen beim Einkauf offen zu halten und auf die versteckten Glutene in Fertigprodukten, Pudding, Schokolade & Co zu achten. Da die Lebensmittelindustrie gerne auf Gluten zurückgreift, um ihre Produkte ansehnlich, fluffig und saftig zu machen ist es nicht nur notwendig, glutenhaltige Mehle zu meiden. Es ist wichtig zu wissen, in welchen Produkten sich Gluten verbirgt um diese individuell ersetzen zu können.

Möglich ist Gluten z. B in Konserven, Tiefkühlkost, Lightprodukten oder auch Joghurt und Quarkprodukten sowie Käse.

Aus diesem Grund bietet die Ernährungsberatung – Fitness – Stormarn ab Januar 2017 ein individuelles Einkaufscoaching im Raum Stormarn, Trittau und Lübeck an. Das Einkaufscoaching wird speziell bei Zöliakie, Weizenallergie und Glutenunverträglichkeit angeboten, kann aber auch bei Reizdarm – Syndrom und Migräne hilfreich sein.

„Besonders für Neueinsteiger im Bereich der glutenfreien Ernährung kann ein Einkaufscoaching sehr hilfreich sein“. Es gibt viele Möglichkeiten, sich gesund glutenfrei zu ernähren und es existieren mittlerweile viele glutenfreie Mehle in den Supermarktregalen – man muss aber wissen, wie man damit umgeht.

Ebenso kann das Einkaufscoaching im Bereich der Gewichtsreduktion hilfreich sein, um an Ort und Stelle zu lernen, auf gesunde und unbehandelte Produkte zurückzugreifen und auf diese Weise bereits „viele Kalorien zu sparen“.

Weitere Informationen zum Einkaufscoaching der Ernährungsberatung – Fitness- Stormarn erhalten sie unter Ernährungsberatung-Fitness-Stormarn und direkt unter

04534/7289949

Corinna Wietelmann

Erlenweg 2

23847 Lasbek

Vegetarische Ernährung – der feine Unterschied zwischen Ovo – Lakto – Vegetariern, Veganern und Flexitariern von Corinna Wietelmann

Vegetarier essen nichts von Tieren und ist einhellige Meinung über das Ernährungsverhalten von Vegetariern, doch das ist so nicht richtig. Die vegetarische Ernährungsform beinhaltet viele kleine Feinheiten, die sich nicht nur auf dem Einkaufszettel bemerkbar machen.

Die Flexitarier streichen eigentlich alle toten Tiere von ihrem Speiseplan, heißt also kein Fleisch und kein Fisch. Dennoch essen sie sehr wohl zu bestimmten Gelegenheiten oder wenn sie wirklich Lust darauf haben mal ein Stück Fleisch oder Fisch. In diese Kategorie lassen sich auch die „Vegetarier“ einordnen, die nur auf Fleisch verzichten, aber sehr wohl von Fisch ernähren und werden oft auch Pescetarier genannt. Vegetarierverbände grenzen sich allerdings gegen diese Gruppe von Vegetariern ab.

Eine Studie, die 2013 im Journal oft he American Medical Association veröffentlicht wurde konnte belegen, dass bei einer Studie mit 73000 Menschen die Pescetarier nach 6 Jahren eine um 19% gesunkene Sterblichkeitsrate hatten, im Gegensatz zu den „Fleischessern“ – Vegetarier hatten nur eine gesunkene Sterblichkeitsrate von 12%.

Die Ovo – Lakto – Vegetarier essen alles, außer tote Tiere und hier sind sowohl Fleisch also auch Fisch vom Speiseplan gestrichen. Dennoch essen die Ovo – Lakto – Vegetarier die Produkte von Tieren, also Eier, Milchprodukte & Co.

Die nächste Kategorie sind die Lakto – Vegetarier, die alles tierische von ihrem Einkaufszettel streichen, außer Eier.

Als letzte Gruppe sind die Veganer zu nennen, die komplett auf alle tierischen Produkte verzichten und auch oftmals weder Lederschuhe noch Ledertaschen etc nutzen.

Hinzu kommen nun noch unterschiedliche Auffassungen von Vegetariern, wie mit Produkten umzugehen ist, in denen sich z. B tierische Bestandteile befinden. Also z. B Schokolade, Margarine, Joghurt, Fertigprodukte oder auch Gummibärchen oder auch Käse.

Zu den „schwersten“ Formen der Vegetarier zählen die Pudding – Vegetarier und die Fructarier. Pudding – Vegetarier ernähren sich zwar fleischlos, dafür aber z. B von Pfannkuchen mit Marmelade, vielen Fertigprodukten und vielen Süßigkeiten. Diese Ernährungsform ist nicht gesundheitsfördernd.

Fruktarier hingegen essen nur Obst und Gemüse wenn hierfür keine Pflanze sterben muss, also z. B Äpfel und Birnen, da diese an Bäumen wachsen die leben. Möhren oder Kartoffeln hingegen werden nicht verzehrt, da hierfür die Pflanze sterben muss.

Die vegetarische Ernährungsform ist also alles andere als einheitlich oder einfach und gibt viele kleine Feinheiten innerhalb dieser Ernährungsform.

Für Kinder ist vor allem die „flexitarische Ernährungsform“ geeignet, sowie die „pescetarische Ernährungform“ und die Ovo – Lakto – Ernährungsform. Bei einer Ovo – Lakto – Ernährung für Kinder ist allerdings Voraussetzung, dass ausreichende Kenntnisse vorhanden sind, wie die wichtigen, in Fleisch und Fisch enthaltenen Inhaltsstoffe ausgeglichen werden können und besonders Kinder keine Mangelerscheinungen an Vitaminen und Mineralstoffen erleiden.

Weiter Infos und Beratung zum Thema unter

 

 

 

Ernährungsberatung – was Kinder wirklich brauchen von Corinna Wietelmann

Ernährungsberatung – was Kinder wirklich brauchen

In meiner Tätigkeit als Ernährungsberaterin werde ich immer wieder mit der Frage konfrontiert, „was braucht mein Kind wirklich“. Die Frage an sich ist eigentlich einfach zu beantworten, doch die Tatsache, dass immer mehr „bunte und tolle“ Kinderlebensmittel die Supermarktregale füllen, erschwert dieses Thematik.

Essverhalten wird bereits in den frühsten Kindertagen beeinflusst – positiv wie negativ. Bekommen Kinder, und hier bereits Kleinkinder, Süßigkeiten zur Belohnung, zur Bestechung oder zum Trost, wird sich dieses Verhalten verinnerlichen und sich somit auch im Erwachsenenalter zeigen.

In einer Studie zeigten bereits 30% der 8 – 11 jährigen Kinder deutlich verengte Blutgefäße, welche sich im Alter von 12 – 15 Jahren auf erschreckende 70% steigerten. Immer mehr Kinder sind bereits im Kleinkindalter übergewichtig und bauen „Fettzellen“ auf, die auch im Erwachsenenalter bestehen bleiben.

Viele Kleinkinder haben ihr gesundes „Hunger – Sättigungsgefühl“ verloren, da sie auch zwischen den „normalen Mahlzeiten“, fast uneingeschränkt auf essbares zugreifen können.

Eine weitere auffällige Tendenz ist die Tatsache, dass viele Kinder, wenn sie die Mahlzeit nicht mögen, eine „Ersatzmahlzeit“ bekommen. So lernen die Kinder allerdings, dass sie die freie Auswahl haben, was sie essen möchten und somit stehen Obst, Gemüse und Salat nicht oder viel zu wenig auf dem Speiseplan.

„Was brauchen Kinder“

Um sich gesund zu entwickeln benötigen Kinder Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Viele Eltern sind verunsichert, über die „Essmenge“ und sind oftmals der Meinung, ihr Kind würde zu wenig essen.

Hier sind einige Beispiele, wie viel ein Kind in welchem Alter benötigt.

-       Kalcium

4 – 12 Monate : 330 mg

1 – 4 Jahre:       600 mg

4 – 7 Jahren      750 mg

Ein Glas Milch und eine Scheibe Käse decken bereits den Tagesbedarf eines 4 jährigen Kindes.

-       Folsäure

Folsäure ist wichtig, für die Zellernäuerung

4 – 12 Monate:    80 yg (Migrogramm)

1 – 4 Jahren      120 yg

4 – 6 Jahre        140 yg

Wichtige Lieferanten sind grünes Gemüse, Vollkorngetreide (kein Weißmehl ), Erbsen und Paprika.

Beispiel: 100g Lauch liefern 103 yg Folsäure

               100g Broccoli liefern 114 yg Folsäure

               Spinat frisch ohne „Blubb“ enthält 145 yg pro 100 g

-       Magnesium

Ist wichtig für eine starkes Nervensystem und schützt gegen Reizüberflutung – wichtig für das Lernen prinzipiell

4 – 12 Monate:   60 mg

1 – 4 Jahre         80 mg

4 – 6 Jahre      120 mg

Wichtige Lieferanten sind hierbei Vollkornprodukte (kein Weißmehl ), Nüsse und Geflügel sowie Gemüsesorten wie grüne Bohnen, Fisch wie Hering.

Den Tagesbedarf von 1 – 4 jährigen decken bereits eine Portion Vollkornhaferflocken (auch glutenfreie Haferflocken) mit Naturjoghurt (ohne Zucker ) und eine frische Banane.

Kinder, vom ersten Brei an, benötigen eine reiche Auswahl an farbenfrohen Gemüse und Obst. Ein farbenfroher Teller garantiert, dass alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente aufgenommen werden. Zucker steht hierbei nicht auf der Speiseliste, und dennoch stehen alle Eltern vor der Frage „naschen ja, naschen nein und wenn ja, was“.

Eine Faustregel besagt, dass eine Hand voll Naschereien pro Tag ok ist, mehr aber ein Zuviel darstellt. Das Handmaß gilt in jedem Alter – auch bei Erwachsenen.

Besonders schwierig ist hierbei die Thematik der Kinderlebensmittel. Diese „Lebensmittel“ suggerieren den Eltern Gesundheit und Fitness der Kinder – die Kinder aber werden durch die bunten tollen Verpackungen zur Kundschaft der Zukunft herangezogen.

Kinderlebensmittel sind aber leider nicht zwangsläufig gesund und machen Fit – oftmals ist das Gegenteil der Fall. Kinderlebensmittel enthalten oft zu viel Zucker, zu viel Fett, zu viele Konservierungsstoffe und sind darüber hinaus teurer als „naturbelassene“ Lebensmittel.

„Gesunde Haferflocken“ für Kinder mit Honig verfeinert decken laut Aufschrift „14 % des Tagesbedarfs an Zucker „ – dieser Bedarf existiert allerdings nicht. Bei einer kleinen Portion gesüßter Haferflocken kommt man locker auf 8 Stück Würfelzucker und der Tag beginnt mit den Haferflocken erst.

Das Glas Limonade zum Mittagessen oder Abendessen schlägt mit rund 5 Stück Würfelzucker zu buche.

Als Zwischenmahlzeit oder Dessert zum Mittagessen schlägt der „gesunde Kinderquark“ noch einmal mit rund 5 Stück Würfelzucker auf die Kalorien.

Die „Extraportion – Milch“ für Zwischendurch kommt mit rund 4 Stück Würfelzucker aus, dafür die „Extraportion – Milch“ so gut wie nicht enthalten.

Der Kakao für das Abendessen kommt mit rund 8 Stück Würfelzucker aus.

Hinzu kommen noch die Schokolade oder Gummibärchen zum Trost oder / und zur Belohnung.

Im Laufe des Tages summiert sich das „Zuckerkonto“ der Kinder bereits im Kleinkindalter auf eine Beträchtliche Anzahl an Zuckerwürfel – nämlich rund 37 Stück!

Erschwert wird das Ganze durch die vielen unterschiedlichen „Deklarierungen von Zucker“

-       Dextrose

-       Maltose

-       Maltodextrose

-       Sirup

-       Glukose

-       Fruktose

Alles, was mit der Endung „ose“ aufhört ist nichts anderes als Zucker und je weiter diese Bezeichnungen am Anfang der Zutatenliste stehen, je höher ist der Zuckergehalt.

Fazit „Was brauchen Kinder“

Kinder benötigen geregelte Mahlzeiten – je nach Alter 3 Hauptmahlzeiten und 2 gesunde Zwischenmahlzeiten

Kinder benötigen naturbelassene Lebensmittel ohne Zucker und Fette

Kinder benötigen von Anfang an gesunde Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Salat

Süßes sollte nie als Trost, Belohnung oder Bestechung eingesetzt werden

Kinder benötigen Regeln am Essentisch

Kinder benötigen das Vorbild der Eltern

Weitere Informationen zu diesem Thema finden sie unter

Zimtrollen - Glutenfrei backen mit Conny Wietelmann

Hier der Link zum Rezept auf Connys food blog:

 

Zimtrollen - glutenfrei und zuckerfei - Diabetikergeeignet

Foto: cw
Foto: cw

T24 Tipp: Gemüsechips selber machen – gesunde Alternative zu fettigen Kartoffelchips von Ernährungsberaterin Corinna Wietelmann

Kartoffelchips sind lecker und hat man erst einmal damit angefangen, findet man oftmals solange kein Ende, bis die Tüte leer ist. In Deutschland sind Kartoffelchips so beliebt, dass ca. 3,7 Kilo dieser kalorienreichen Leckereien pro Jahr und pro Kopf verzehrt werden. Dennoch sind diese Leckereien nicht ganz unumstritten.

Kartoffelchips sind lecker und man kann sich schlecht „bremsen“, mit der herzhaften Leckerei aufzuhören. Hierfür sind vor allem die enthaltenen Fette und Geschmacksverstärker zuständig, die dafür sorgen, dass die Hand immer wieder den Weg in die Chips – Tüte findet.

Eine gesündere Alternative bieten hier z. B Gemüsechips, die auch Kinder dazu bewegen, eine Extraportion Gemüse zu sich zu nehmen. Gemüsechips kann man entweder fertig kaufen oder aber sie nach Wunsch selber herstellen. Der Vorteil an gekauften Gemüsechips liegt natürlich auf der Hand – man braucht sich nicht selber in die Küche stellen und spart viel Zeit. Dennoch sind auch diese fertigen Gemüsechips mit Fetten, Konservierungsstoffen und weiteren Inhaltsstoffen angereichert. Dennoch bieten auch fertige Gemüsechips eine zusätzliche Portion an Ballaststoffen, die für Körper und Darm wichtig sind.

Gemüsechips selber zu machen hat, im Gegensatz zu Fertiggemüsechips, dennoch einige Vorteile zu bieten. Diese Gemüsechips müssen nicht in Fett frittiert werden und sparen somit Unmengen an überflüssigen Kalorien ein.

Außerdem kann man die Geschmacksrichtung selber bestimmen und hier sind der „kulinarischen Kreativität“ keine Grenzen gesetzt.

Selbstgemachte Gemüsechips enthalten weder Konservierungsstoffe, noch unnötige Fette oder Geschmacksverstärker und eignen sich somit auch ideal als gesunde Knabberei für Kinder.

So können sie Gemüsechips selber herstellen.

1.    Sie wählen ihr Gemüse aus

2.    Gemüse schälen und abputzen

3.    Dünne Scheiben oder Ringe schneiden

4.    Gemüsescheiben oder Ringe in eine Schüssel geben und salzen. Das Salz entzieht Feuchtigkeit und sollte ca. 20 Min wirken können

5.    Das Salz gut mit Wasser abwaschen und die Gemüsescheiben / Ringe gut mit einem Tuch abtupfen

6.    Gemüse in eine Schüssel mit Olivenöl geben. Hier können sie „kulinarisch kreativ“ sein und z. B mit zusätzlichen Kräutern arbeiten. Fügen sie Basilikum, Rosmarin, Thymian, Knoblauch hinzu und lassen sie diese Mischung einige Zeit in das Gemüse einziehen

7.    Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei ca. 180 Grad (Umluft) backen. Die Gemüsescheiben/Ringe sollten braun, aber nicht schwarz werden. Wird das Gemüse zu dunkel, decken sie es mit Backpapier ab.

8.    Die Backdauer ist individuell Geschmacksabhängig – je länger die Gemüsescheiben backen, je knuspriger und crosser werden sie

„Kochen für Kinder“ „ Kürbis – Fenchel – Suppe mit Brotlolli“

Foto Corinna Wietelmann
Foto Corinna Wietelmann
Foto Corinna Wietelmann

Kinder dazu zu bewegen, regelmäßig Obst und Gemüse zu essen ist manchmal schwerer als einen Elefanten durch einen Porzellanladen zu führen J Viele Kinder mögen eine bestimmte Konsistenz nicht, andere Kinder einen bestimmten Geschmack nicht oder eine bestimmte Farbe nicht.

Diese Gemüsesuppe hat den Verkostungstest von 10 Kinder im Alter von 1J bis 8J zu 100% bestandenJ Der „Brotlolli“ zum Tunken in der Suppe machte die Gemüsesuppe noch attraktiver.

Zutaten:

1 Butternusskürbis

4 Möhren

1 rote Zwiebel

Ingwer

etwas frischen Fenchel

Kartoffeln

Öl

Thymian, Rosmarin, Hauch von Muskatnuss

Banane

Kokoswasser/Kokosmilch

 

Zubereitung

Den Butternusskürbis schälen und in kleine Stücke schneiden. Wir haben die Schale des Kürbis dran gelassen, da die Suppe püriert wird, das ist aber eine reine Geschmackssache.

Die Möhren ebenfalls in kleinere Stücke schneiden und beides mit etwas Öl anbraten. Vom Kürbis einige Stücke zurückbehalten. Die rote Zwiebel, Ingwer und Gewürze hinzugeben und alles noch einmal zusammen anbraten. Mit Wasser auffüllen und bissfest kochen. Da die Suppe püriert wird, brauchen Möhren und Kürbis nicht so lange kochen – so bleiben noch viele Vitamine enthalten.

Die Suppe pürieren – je feiner sie die Suppe pürieren umso weniger Diskussionen müssen sie eventuell führenJ Sollte die Konsistenz zu fest sein, können sie die Suppe mit Kokoswasser oder Kokosmilch verdünnen. Der leicht nussige – süße Geschmack des Kokos ist bei den meisten Kindern heiß begehrt und gibt der Suppe einen angenehmen Geschmack.

Kartoffeln waschen und mit Schale in kleine Stücke schneiden und in Öl anbraten. Die restlichen Kürbisstücke dazugeben und beides zusammen bei kleiner Flamme garen.

Bananen in Scheiben schneiden und die Suppe mit der Kartoffel – Kürbis – Mischung und den Bananenscheiben garnieren.

 

Für den „Brotlolli“ habe ich

100 g Reismehl

100 g Maismehl

50 g Johannesbrotkernmehl

und 1 TL Chiasamen gemischt.

Dazu kommen

1 Eigelb und 1 Ei, 180g Butter und 120 g Frischkäse.

Alles verrühren und gut zu einem glatten Teig kneten. Da der Teig glutenfrei ist, müssen sie eventuell etwas improvisieren – glutenfreier Teig macht nie das, was er sollJ Ist der Teig zu „matschig“ nehmen sie etwas mehr Mehl, ist er zu bröselig können sie noch ein Ei oder mehr Butter unterkneten.

Nun kommt der Teig für 30 – 60 Min in Frischhaltefolie verpackt in den Kühlschrank. Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche runde „Lollis“ formen und mit Holzstäben verstehen.

Die „Brotlollis“ werden bei 180 Grad für ca. 20 – 30 Min gebacken und können kalt oder warm zur Suppe gereicht werden.

Guten Appetit wünscht ihnen allen

Conny

www.food-bitte-mit-ohne.de

 

 

 

 

 

 

Gesund durch Herbst und Winter – diese Lebensmittel sorgen für ihr Wohlbefinden Autorin Corinna Wietelmann

Der Herbst hat uns seit ein paar Tagen erreicht und das Wetter wird wechselhaft und unberechenbar – wie auch die erste Schnupfenzeit. Zum Glück gibt es viele Nahrungsmittel die das Immunsystem unterstützen und das Wohlbefinden steigern – „Superfoods“.

„Superfoods“ sind in aller Munde und werden immer beliebter. Superfoods sind „normale Nahrungsmittel“ wie Obst und Gemüse, die auf keinem Speiseplan fehlen dürfen und nicht nur lecker sondern auch gesund sind.

Die Goji – Beere vereint alle wichtigen Nährstoffe die der Mensch braucht, um gesund und fit zu bleiben. Die Goji – Beeren stärken die Sehkraft und das Immunsystem und sie entgiften den Körper auf schonende Weise von unnötigem „Ballast“.

Camu – Camu ist ebenfalls eine Beere und ist die stärkste Vitamin C Quelle überhaupt. Durch ihren enorm hohen Vitamin C Gehalt stärkt sie das Immunsystem, schützt vor Erkältungen und unterstützt sogar die Gehirntätigkeit durch ihren hohen Anteil an Vitamin B 1, B 2 und B 3 – den „Hirnvitaminen“.

Die Spirulina gehört zu den Algen und enthält eine Menge wichtiger Inhaltsstoffe, die sie gesund und fit bleiben lassen. Die Spirulina wirkt gegen Infektionen und Viren, sie verbessert Blutfettwerte und wirkt entzündungshemmend.

Der Ingwer steht auf meiner persönlichen „Superfoodliste“ mit an erster Stelle. Er stärkt das Immunsystem und enthält große Mengen an Eisen, Kalium und Calcium. Er hilft bei Übelkeit und Migräne sowie bei Rheuma. Er kann für herzhafte Gerichte verwendet werden, wie auch in Süßspeisen lecker sein, z. B "Ingwer küsst Obst".

Das Kokoswasser ist nicht nur eine leckere kalorienarme Alternative für Wasser sondern es enthält viele wichtige Enzyme, die sie gesund halten – auch in Herbst und Winter. Besonders die hohen Kaliumwerte des Kokoswassers hilft, das Herz zu stärken und verhilft zu einem gestärkten Herz – Kreislauf – System.

Maca kannten bereits die alten Inkas und ist so etwas, wie die peruanische Gartenkresse. Die „Gartenkresse“ ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen und wirkt leistungssteigernd – wichtig beim „Herbst – und Winterblues“ und ist eine natürliches „Anti – Burn – Out – Mittel“.

Die Chia – Samen finden in meinen Rezepten oftmals ihren Platz, da sie vielfältige Aufgaben beim Kochen und Backen erfüllen. Darüber hinaus enthalten sie überdurchschnittlich viele Antioxidantien. Antioxidantien „fangen“ schädliche freie Radikale im Körper ab und helfen bei ihrer „Entsorgung“. Außerdem liefern diese einfachen „Samen“ mehr wichtiges Omega 3 als jeder Lachs und mehr Eisen als jeder Spinat. ( Spinat mit dem Sahnetropfen ist überhaupt kein Eisenspender!)

Carob sind die Schoten des Johannesbrotbaumes und  wird oftmals als „Kakao – Ersatz“ genutzt, da Carob eine kalorienarme Alternative ist und auch keine anregenden Stoffe enthält. Carob enthält Vitamin A, Vitamin B, Eisen und Calcium und hilft bei der Fettverbrennung – „Diät“. Das Johannesbrotkernmehl, das aus dem Carob hergestellt wird findet Anwendung bei Zöliakie, Glutenunverträglichkeit und kann sogar bei Diabetes und zu hohem Cholesterinwert eingesetzt werden.

Matcha ist zu Pulver gemahlener Grüner Tee. Dieser „einfache“ Tee enthält Vitamin A, Vitamin B, Vitamin C und Vitamin E und Calcium, sowie viele Catechine. Catechine zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und sind Antioxidantien – „fangen“ die schädlichen freien Radikale ein. Der Matcha – Tee ist leistungssteigert, macht müde Menschen munter und stärkt die Konzentrationsfähigkeit. Match kann nicht nur als Tee getrunken werden, sondern findet auch in Desserts, Smoothies und Kuchen seinen Platz.

In diesem Sinne „kommen sie gesund und fit“ durch Herbst und Winter..

 

 

 

Übergewicht durch Salz von Corinna Wietelmann

Es war einst teurer als Gold und ist aus der Küche nicht mehr weg zu denken – Natriumchlorid, kurz Salz. Unsere Geschmacksknospen registrieren ein zu wenig im Essen sofort und sehen über ein zu viel gerne mal hinweg. Wir können uns heute unsere Speisen ohne Salz nicht vorstellen und nehmen gerne mal zu viel des teuren „weißen Goldes“ zu uns – mit gravierenden negativen Folgen.

Alle Körperzellen bestehen bis zu 90% aus Wasser. Das Innere einer Zelle, das Zytoplasma, besteht fast vollständig aus Wasser. Fehlt den Körperzellen ihre Flüssigkeit, schrumpfen sie und „verwelken“ und ihre Leistungsfähigkeit lässt gravierend nach. Das Nachlassen der Leistungskraft unserer Zellen ist für uns spürbar durch nervöse Unruhe, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Vergesslichkeit und auch Übergewicht.

Unsere Körperzellen benötigen Nährstoffe, die wir mit der täglichen Nahrung zu uns nehmen, z.B Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie das wichtige Eiweiß – die Proteine. Diese Nährstoffe werden über das Blut transportiert, welches ebenfalls viel Wasser benötigt. Ist hier ein Zuwenig an Flüssigkeit vorhanden, wird das Blut dick und die Transportfähigkeit für all die wichtigen Nährstoffe geht verloren.

Damit Vitamine, Mineralstoffe & Co. nun in die Zelle gelangen können ist die Kalium-Natrium-Pumpe erforderlich. Kalium pumpt Flüssigkeit – Wasser in die Zelle HINEIN, Natrium hingegen zieht Flüssigkeit – Wasser aus der Zelle HINAUS.

Je mehr Natriumchlorid – Salz wir nun zu uns nehmen, umso mehr Wasser wird aus den Zellen hinausgezogen und sammelt sich z. B im Bauchraum und im Gesicht. Dies ist ein Grund warum übergewichtige Menschen mit hohem Salzkonsum bis zu 1 L Wasser im Bauchraum speichern!

Darüber hinaus droht durch einen hohen Salzkonsum ein erhöhter Blutdruck und viele Mangelerscheinungen durch die „lahmgelegten“ Nährstofftransporte. Bei Bluthochdruck sollte der tägliche Salzkonsum auf unter 6g senken. Hierbei ist nicht nur das Salz zum Kochen gemeint, sondern auch das Salz in Wurst, Käse, Dressings, Fertigprodukten, Tiefkühlkost. Mit jedem eingesparten Gramm Salz sinkt der Blutdruck.

Um das angesammelte Salz, bzw die angesammelte Flüssigkeit aus Bauch, Gesicht, Hüften loszuwerden, hat sich z. B ein Reistag, Obsttag oder auch Fastentag bewährt.

Reis wirkt entwässernd und Naturreis ist reich an Kalium, welches das Gewebe entwässert und viel Vitamin B enthält um die Nervenfunktionen aufrecht zu erhalten.

-kochen sie ca. 150 – 200 g Naturreis ohne Salz und teilen sie ihn in fünf Portionen ein, die sie über den Tag verteilt essen.

- seine sie kreativ und verwenden sie Kräuter, Früchte und Gemüse um ihren Reistag schmackhaft zu machen

- lieben sie es süß, können sie eine Reisschale mit ungezuckertem Apfelkompot kombinieren oder mit Pflaumen und Ananas.

- mögen sie es herzhaft, verwenden sie Basilikum, Thymian, Oregano und Brokkolie, Blumenkohl und Spargel

- verwenden sie für die süße Variante einen kleinen Schuß Leinöl, das reich an lebenswichtigen „guten“ Fettsäuren ist und für die herzhafte Variante einen kleinen Schuß Olivenöl. Dies können sie LEICHT erhitzen ( es darf nicht dampfen, da sonst wiederum gesundheitsschädliche Trans-Fett-Säuren entstehen) und sie können es auch nicht erhitzt verwenden.

Ein Reistag pro Woche, angereichert mit wichtigen lebensnotwendigen Fettsäuren und viel frischem Obst und Gemüse und ihr Körper wird es ihnen danken. So kann alles überflüssige Wasser entweichen und die können einige Kilos verlieren.

3 Dinge, die Kinder nicht brauchen

Kinderprodukte sind der Renner der Industrie. Diese Kinderprodukte, ob Lebensmittel, Babyphone oder Anziehsachen gaukeln Eltern Gesundheit und Wohlbefinden vor, sind aber oft das ganze Gegenteil. Utopia hat 10 Kinderprodukte getestet, die Kinder nicht brauchen und wir stellen drei dieser „Gewinner“ hier vor.

1.    Gewinner

Süßigkeiten, die so tun als wären sie gesund – versteckter Zucker in Unmengen.

Hierzu zählen z. B Kellogs – Cornflakes, die vollgestopft sind mit Zucker ebenso wie Fruchtzwerge mit einem hohen Anteil an Zucker und Früchten, die nicht enthalten sind.

Das Babywasser von Christinen enthält nun keinen Zucker und ist Natriumarm sowie frei von Bakterien ( Öko – Test ). Dennoch stellt Öko – Test klar, dass spezielles Babywasser unnötig ist, da abgekochtes Leitungswasser den gleichen Effekt hat – außer dass das Babywasser teurer ist. Ein Liter Babywasser kostete so viel, wie 100 L Leitungswasser.

2.    Kinderobstbrei in Tüten

Kinder an den regelmäßigen Verzehr von Obst und Gemüse heranzuführen ist nicht immer einfach und da kommt der Obstbrei aus der Tüte mit „Tricköffnung“ gerade recht. Leider setzt die Lebensmittelindustrie den Obstbreien oftmals noch eine Extraportion Zucker bei – obwohl Obst an sich schon Zucker enthält. Zudem fand man in sechs Produkten bedenkliche Pestizitrückstände.

3.    Nesspresso für das Baby

Nestle hat sich mit den „Kaffee – Kapseln“ eine neue Zielgruppe herausgepickt – die Babys! Die neue Errungenschaft heißt „Babynes – System“ – ebenso teuer wie die echte Nesspresso. Der Hintergrund dieser „Erfindung“ – Bequemlichkeit und Komfort sollen der Muttermilch Konkurrenz machen. Die Serviceleistungen von Nestle lassen bei dem „Babynes-System“ keine Wünsche offen – außer das man den Eindruck bekommt, die Hightec – Maschine mit Internetzugang zu Nestle und einer 24Std Ernährungsberatung kümmert sich um den neuen Erdenbürger und nicht mehr die Eltern.

Quelle:www.utiopia.de

Gicht von Corinna Wietelmann

Bewegung und Ernährung – das hilft bei Gicht

Stechende Schmerzen im großen Zeh, den Händen oder den Füßen – dass sind typische Anzeichen für die entzündliche Erkrankung der Gelenke. Auslöser dieser entzündlichen Erkrankung ist ein erhöhter Harnsäurespiegel, der dazu führt, dass sich kleine Harnsäurekristalle in den Gelenken absetzen können.

Ein Gichtanfall ist sehr schmerzhaft und kann den Betroffenen immer wieder für einige Tage „lahm legen“. Mit ein paar einfachen Tricks kann man einem erneuten Gichtanfall allerdings gut vorbeugen.

An oberster Stelle steht, dass Purine gemieden werden sollten. Purine sind Stoffe, die im Körper zur Harnsäure abgebaut werden. Ein erhöhter Purinwert im Körper sorgt somit für eine vermehrte Harnsäureproduktion. Purine stecken u.a in alkoholischen Getränken, Innereien, Schweine – und Gänsefleisch. Sie müssen nicht gleich Vegetarier werden, um Purine zu meiden. Steigen sie einfach um auf Wild, Scholle, Kabeljau.

Gemieden, bzw in Maßen zu sich genommen sollten werden außerdem Hering, Forelle, Sojaprodukte, alles Geräucherte, Rhabarber, Kohl, Hülsenfrüchte und Spargel. Auf ihrer Speiseliste sollten Nüsse (außer Erdnüsse ), Vollkornprodukte, Reis, Milch, Nudeln und Eier nicht fehlen.

Wichtig im Zusammenhang mit Gicht ist nicht nur die Ernährung, sondern auch die Bewegung. Mit jedem überflüssigen Kilo auf den Rippen erhöht sich das Risiko eines erneuten Gichtanfalls – also, weg mit überflüssigen Kilos. Dabei ist allerdings zu beachten, dass sie keine „Radikaldiät“ machen sollten, sondern einfach mit Bedacht ihre Lebensmittelauswahl überdenken sollten. Naturbelassene Lebensmittel, nach Möglichkeit keine Fertigprodukte und weg von Schwein & Co, gepaart mit viel Gemüse und Obst – das ist der Einstieg zum Purzeln der Pfunde.

Eine angepasste Bewegung sorgt nicht nur für schwindende Kilos, sondern senkt den Blutdruck und das Diabetes – Risiko. Bluthochdruck wie auch Diabetes sind potentielle Verursacher der Gicht. Beim Thema Bewegung gilt, den eigenen Fitnesstand und Gesundheitszustand mit zu berücksichtigen. Für viele Menschen ist es bereits hilfreich, mit einem abendlichen Spaziergang anzufangen und das Tempo langsam zu steigern. Hier gilt : „lieber langsam anfangen, als schnell aufhören“.

Pillenernährung Beitrag von Corinna Wietelmann

Ernährungsbedingte Erkrankungen, wie Übergewicht, Adipositas, Diabetes oder Bluthochdruck steigen seit Jahren in besorgniserregende Höhen. Die Pharmaindustrie lebt gut von Diabetes & Co. und die Lebensmittelindustrie fährt Milliardengewinne mit „Wellness“ – „Fitness“ – Produkten ein. Diese Lebensmittel suggerieren dem Verbraucher, er könne sich Wellness – und Fitness an Hand dieser Lebensmittel erkaufen, ohne eine gesunde Ernährung einhalten zu müssen.

Unser Gesundheitssystem gibt Unsummen an Geldern für die Behandlung von ernährungsbedingten Krankheiten wie Adipositas, Bluthochdruch, Diabetes oder Gicht aus. Es werden Pillen gegen Bluthochdruck verschrieben, Pillen die Diabetes senken, Pillen, die Gichtanfälle stoppen und Pillen, die beim Abnehmen helfen sollen. Der Nahrungsergänzungssektor boomt, mit Pillen gegen Übergewicht – Fadborner, Pillen, die die Durchblutung auf gesunde Weise fördern und Pillen, die den Stoffwechsel auf natürliche Weise anregen.

Steinzeitmenschen und heutige Urvölker oder auch die Eskimos haben weder Pillen noch Nahrungsergänzungsmittel oder Wellnessprodukte. Sie leben nach dem Plan der Natur und essen das, was die Natur ihnen zur gegebenen Zeit liefert  - ohne Konservierungsmittel, Aromastoffe, Farbstoffe oder Geschmacksverstärker. Gerade die Eskimos essen viel Fisch und Fleisch und brauchen trotzdem keine Pillen gegen einen zu hohen Cholesterinspiegel oder Arteriosklerose.

Sie denken, der Vergleich ist weit her geholt? Nein, ist er nicht.

Alle Pillen, Nahrungsergänzungsmittel oder Wellnessprodukte werden nicht an den ernährungsbedingten Krankheiten ändern, wenn der Mensch sich nicht an einfache Basisregeln der Ernährung hält – der Mensch hat seine Gesundheit selber in der Hand.

1.    Weg von Völlerei und immer mehr

Die Supermarktregale sind voll, mit allen Dingen die das Herz begehrt – zu jeder Tageszeit. Wenige Menschen leben noch nach dem natürlichen Saisonkalender sondern erwarten im Winter Erdbeeren, die frisch sind und bitte keinerlei Druckstellen oder sonstiges aufweisen. Die meisten Menschen haben ihr natürliches Hunger – Sättigungsgefühl lange verloren und wird nicht mehr nur bei Hunger sondern bei Langeweile, Appetit, Stress gegessen.

2.    Lange Haltbarkeit hat ihren Preis

Der Verbraucher erwartet Lebensmittel, die lange haltbar sind und gut aussehen. Die Erdbeeren von heute müssen ebenso aussehen, wie die von vorgestern. Diese lange Haltbarkeit hat ihren Preis – unsere Gesundheit.

3.    Schnell und Bequem ist nicht gut und gesund

Der Trend zu Fertigprodukten, Schnelligkeit und verringerte Kochzeit ist nicht gut und gesund. Fertigprodukte haben viel weniger Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente als frische Produkte und sind gespickt mit Inhaltsstoffen die hinter E – Nr deklariert sind, die nachweislich Krankheiten auslösen und verstärken und die von Jahr zu Jahr mehr Allergien verursachen.

Gehen sie mit offenen Augen einkaufen und lesen sie das Kleingedruckte auf der Rückseite der Verpackung - die Vorderseite ist Marketing, nicht die Wahrheit. Kochen sie frisch, ohne Tüte & Co. – ihr Körper wird es ihnen danken. Die Tatsache, dass Fertigprodukten eine Vielzahl von wichtigen, für den Körper unerlässlichen Nahrungsbestandteilen fehlt, führt immer öfter zu Mangelerscheinungen, die sich sogar in psych. Symptomen wie depressive Verstimmungen äußern können.

Gestalten sie ihren Teller farbenfroh und abwechslungsreich, dann sind sie bereits auf der sicheren Seite. Tauschen sie öfter mal Salami & Co. gegen fettarme Varianten wie Huhn oder Pute oder auch Schinken ohne Fettrand – sie sparen bereits auf diese Weise Unmengen an Kalorien.

Bewegen sie sich regelmäßig. Hierfür ist kein Fitnessstudio oder tägliches, schweißtreibendes Training erforderlich. Nehmen sie öfter die Treppe, gehen sie abends spazieren oder erhöhen sie einfach das Tempo der Hausarbeit.

Achten sie auf ihren Körper – haben sie wirklich Hunger oder nur Appetit?! Ihr Körper benötigt nicht ständig Nahrung, dafür ist er gar nicht ausgelegt. Drei feste Mahlzeiten reichen (theoretisch), auf Wunsch ergänzt durch zwei Zwischenmahlzeiten aus Obst, Gemüse, Joghurt.

 

 

Gesunde Ernährung oder der Kampf mit dem inneren Schweinehund von Corinna Wietelmann

Gesunde Ernährung ist wichtig und wird im Hinblick auf die steigenden Zahlen der ernährungsabhängigen Krankheiten immer wichtiger. Bluthochdruck, Diabetes, Herzerkrankungen und ein zu hoher Cholesterinspiegel sind nur einige „Nebenwirkungen“ einer ungünstigen Ernährungsform. Dennoch reicht das Wissen, etwas an der eigenen Ernährung ändern zu müssen oftmals nicht aus, da unser „innerer Schweinehund“ nur zu gern auf Schokolade, Limonade & Co besteht.

Gesunde Ernährung ist ein wichtiges Thema, dass von Jahr zu Jahr an Wichtigkeit zunimmt. Die ernährungsbedingten Krankheiten, die aufgrund ungünstiger Ernährungsgewohnheiten entstehen, nehmen besorgniserregende Ausmaße an. Viele Menschen wissen sehr wohl, dass ihre persönliche Ernährungsform womöglich nicht zu einem gesunden Leben beiträgt, doch der Kampf mit dem inneren Schweinehund ist anstrengend ist langwierig.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und diese Gewohnheiten sind dem inneren Schweinehund lieb und treu. Unserem inneren Schweinehund ist es ziemlich egal, ob wir eine Tafel Schokolade pro Tag essen, Fast Food lieben und Limo unser liebstes Getränk ist – Hauptsache ist, dass es so ist, wie immer.

Aus diesem Grund macht es wenig Sinn, seine Ernährungsgewohnheiten von heute auf morgen komplett ändern zu wollen um ein gesundes Leben führen zu wollen. Diese radikalen „hau – ruck „ Veränderungen gelingen nur den wenigsten Menschen und enden stattdessen im Frust. Die guten Vorsätze, seine Ernährungsgewohnheiten positiv ändern zu wollen werden so oft schon schnell über Bord geworfen und man geht wieder zu Schokolade & Co über – „ging ja bis jetzt auch“.

Sinnvoller und wesentlich „schmerzfreier“ für unseren inneren Schweinehund ist die langsame – kaum merkliche – Veränderung und man kann auch mit kleinen Schritten zu mehr Gesundheit finden.

-       Tauschen sie Fette gegen Olivenöl, Leinöl und Sojaöl aus ( Fett ist notwendig und Fett ist nicht prinzipiell schlecht. ABER es kommt auf die Art der Fette und die Menge an)

-       Ersetzen sie z. B Salami oder Mett gegen Hühner – und Putenwurst

-       Nehmen sie ruhig anstatt Margarine Butter! ABER die Brotscheiben nur dünn bestreichen

-       Ersetzen sie Weißmehlprodukte gegen Vollkorn ( dem Geschmack tut es keinen Abbruch, ganz im Gegenteil)

-       Nehmen sie sich vor, einmal in der Woche Schokolade, Chips & Co gegen Obst zu ersetzen

-       Fangen sie an, einmal in der Woche Treppen zu steigen anstatt mit dem Aufzug zu fahren oder gehen sie mal zu Fuß einkaufen

-       Fangen sie an, ihre Hausarbeit oder Gartenarbeit schneller zu erledigen, erhöhen sie ihr Arbeitstempo

-       Wenn sie Fleischfreund sind, ersetzen sie eine Portion pro Woche durch Fisch oder einen großen Salatteller mit wenig gebratener Puten – oder Hühnerbrust

Dies sind einfache Tipps, wie sie ihren inneren Schweinehund langsam „an ein neues Leben“ gewöhnen. Suchen sie sich von den oben aufgezählten Dingen ein oder zwei aus und führen diese Veränderung zwei bis drei Wochen durch. Wenn sie merken, dass es ihnen leichter fällt, suchen sie sich wieder ein oder zwei Dinge aus – Veränderungen müssen langsam stattfinden um Bestand haben zu können.

Gesunde Ernährung hat nichts mit Verzicht und Verbot zu tun. Schokolade, Chips & Co sind ebenso erlaubt, wie Limo und das gute Stück Fleisch auf dem Grill. Es kommt auf die Menge und die Zusammensetzung des Speiseplans an, damit Körper und Geist sich wohlfühlen können.

Ernährungsberatung und Fitness für Sportmuffel

Zöliakie – der lebenslange Glutenverzicht von Corinna Wietelmann

Die Zahl der Menschen, die an einer Zöliakie, Glutensensitivität oder Glutenunverträglichkeit leiden, steigt von Jahr zu Jahr an. Immer mehr Menschen, auch Säuglinge, haben Probleme mit Gluten, Casein oder anderen Nahrungsmittelallergien.

Eine Zöliakie wird oftmals bereits in den ersten zwei Lebensjahren diagnostiziert, oder aber zwischen 30 und 40 Jahren. Dies sind zwei auffällige Erkrankungsgipfel, doch kann eine Zöliakie in jedem Alter diagnostiziert werden.

Man geht davon aus, dass ca. 400.000 Menschen in Deutschland an einer Zöliakie, dem chronisch entzündeten Darm leiden, doch auch hier gibt es eine Dunkelziffer. Mittlerweile ist Bekannt, dass eine Zöliakie auch ohne Bauchschmerzen, Durchfall und Übelkeit in Erscheinung treten kann und somit wird leider nicht jeder Zöliakie-Patient erkannt.

Bislang ging man von einer „vererbten“ Veranlagung einer Zöliakie aus, doch immer häufiger wird eine Zöliakie diagnostiziert, die nachweislich keine „vererbte“ Veranlagung darstellt.

Eine Zöliakie ist eine Unverträglichkeit gegen Proteine ( Eiweiße) im Getreide – dem Gluten bzw dem Gliadin.

Gluten ist das Klebereiweiß in u. a Weizen, Gerste, Roggen, Grünkern. Gluten begünstigt die Backeigenschaften und wird von der Industrie vielfältig eingesetzt – nicht nur in Backwaren.

Gliadin ist ein „Bestandteil“ des Glutens und ist Mitverursacher der Zöliakie – typischen Symptome wie

-       Bauchschmerzen

-       Durchfälle

-       Ödeme

-       Mangel von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen

-       Konzentrationsschwäche

-       Depression

-       Müdigkeit

-       Erschöpftheit

Die Symptome sind vielfältig und können Körper wie Psyche betreffen, da der Darm ein wichtiges Organ unseres Körpers ist, und doch immer wieder vernachlässigt wird.

Bei einer Zöliakie entzünden sich die „Darmzotten“ und bilden sich aufgrund der Entzündung „zurück“. In diesen „Darmzotten“ wiederum sind wichtige Enzyme enthalten, um Nahrungsmittel aufspalten zu können und somit erst verdaulich zu machen. Dies betrifft u. a Milchprodukte, Proteine, Vitamine und dies führt wiederum zu Erkrankungen von Körper und Seele.

Bei einer Zöliakie ist ein Lebenslanger „Glutenverzicht“ unerlässlich, da auch kleinste Mengen zu einer erneuten Entzündung des Darms führen. Da Gluten der Industrie vielfältige Dienste erweist, ist auf „verstecktes“ Gluten zu achten. Dies ist als Emulgator und Stabilisator auch u. a in Fertigsuppen, Wurst, Käse oder Gemüsebrühe zu finden.

Ernährungsberatung bei Zöliakie und Allergien