Zur Erklärung

(c) Ruth
(c) Ruth

Ruth (*) konnte flüchten, hat Anzeige erstattet, war im Zeugenschutz und musste trotzdem wieder flüchten! Es wurde gefährlich für sie in Deutschland zu sein denn wie bereits gesagt, ihre Peiniger und Verfolger kommen aus allen Gesellschaftsschichten und Berufen. Es geschahen merkwürdige Dinge, das Einzige was nicht geschaf war, das irgendeiner Ihrer Verfolger verhaftet wurde. Das Wort einer körperlich und seelisch verstümmelten jungen Frau zählt wohl nicht genug im vergleich zu den von ihr aufgezeigten Beschuldigten unter denen Ärzte, Anwälte, Richter, Polizisten und viele mehr zu finden sind. Menschen denen Ruth vertrauen wollte, die sie aber nicht beschützten sondern Jagd auf sie machen.

Ruth glaubt nicht mehr daran Gerechtigkeit zu bekommen und ihr Stiefvater ist wieder neu verheiratet und hat vermutlich wieder neue Kinder .....

Deshalb werden wir hier ihre Geschichte erzählen. Nur nach und nach denn wir sind noch dabei gegenseitg Vertrauen aufzubauen. Es wird trotz Rückschlägen immer besser und so wollen wir mit einem sehr langen Gedicht, ich habe es "Das Lied von Ruth" genannt, anfangen.

Vielleicht muss man es mehrfach lesen um zu verstehen, was dort beschrieben wird. Ich kann dazu nur sagen, egal wie ekelig es euch vielleicht vorkommen wird, ihr habt Recht! Genau das ist es, was diesem Mädchen passiert ist. Ein Teufelskreis aus dem sie einfach nicht herauskommt aber vielleicht gibt es ja doch etwas Hoffnung für sie oder andere Menschenkinder die ähnliches ertragen müssen.

 

 

(*)Die Namen aller Beteiligten wurden aus Sicherheitsgründen geändert!

 

 

Einleitung von Conny

Ruth…ein DEUTSCHES Mädchen…endflohen einem DEUTSCHEN Kinderschänderring…mitten in DEUTSCHLAND…gegessen in DEUTSCHEN Schulen….verkauft an DEUTSCHE Männer….beschützt durch die DEUTSCHE Rechtsgewalt….“versorgt“ von DEUTSCHEN Ärzten….

DEUTSCHLAND WACH AUF!

 

 

 

Das Lied von Ruth Meine Gefühle

 

Gefühle 

 

Sie quälen diese Gefühle. Angst, Verzweiflung, Einsamkeit, Schmerz, Schuld, Hilflosigkeit, innere Ohnmacht .... Zerfressen und frieren zugleich ein. Möchte weit weg von Ihnen. Weit weit weg. Bin weit weg. Von mir. Und doch eins mit jedem Gefühl tief im inneren. Nirgends ein Anfang, nirgends ein Ende. Chaos und doch leere. Lässt mich erstarren und doch möchte ich laufen. Bin gelähmt und unruhig zugleich. Handlungsunfähig. Die tiefe Sehnsucht nach etwas was nicht ertragbar ist. 

 

Was ist Wahrheit 

 

Was ist Wahrheit? Wie ist sie? Wie fühlt sie sich an? Aber was bringt sie schon die Wahrheit, wenn es nur um den stärkeren geht. Um die größere Macht. Wenn gar nicht zählt ob es stimmt oder nicht, sondern wenn die größere Macht einfach bestimmt. Und wenn die Angst dann glaubt. Wo soll dann Wahrheit eine Lücke finden wenn die Macht die Angst und der Glaube bereits verschmolzen sind. Sie sind nun eins. Ein Gefühl der Wahrheit. Da stellt sich nie die Frage, ob es etwas zu glauben gibt. Sondern es ist bereits eine eigene Form der Wahrheit entstanden. Die größere Macht hat gewonnen mit dem Gefühl der Wahrheit. Und die Angst? Sie verschließt alles. Sie ist die dickste Mauer, die stabilste Wand und die stärkste Tür. 

 

Warum schaff ich es nicht? 

 

Sitze tief unten im Brunnen. Es ist in und um mir kalt, dunkel und nass. 

Ich sehe ein dickes Seil, welches seit einiger Zeit immer wieder zu mir runter gereicht wird. Ich soll es fassen sagen die stimmen von oben. Ich darf es nicht fassen sagen die stimmen von unten von mir. Berühre das Seil immer mal wieder mit großer Angst. Nicht wissend welche Stimmen lauter sind. Welche Macht hinter den Stimmen die stärkere ist. Doch jede Berührung des Seils lässt etwas meinen Körper durchzucken. Ich fühle mich schuldiger! Hasse mich mehr. Hab den Drang zu quälen, zu vernichten. Das MICH! Es muss weg. Es muss zumindest still werden. Ganz ganz still. 

 

Ist denn dort niemand der mich hört

 

Mein innerer Schrei wird erstickt von vielen Stimmen. Nichts anderes dringt von mir nach außen. Bin allein. Eingesperrt. In mir. Mein Verließ schon mein Leben lang. Die dicke Eisentür verriegelt mit Eisenketten. Hinter der Eisentür eine tiefe Schlucht. Dahinter folgend eine dicke hohe Mauer. Und überall Stimmen die alles verhindern. Hört mich niemand? Warum sucht mich keiner? Warum will mich keiner? Bin begraben in mir. Warum buddelt mich keiner aus? Gibt es mich vielleicht gar nicht mehr? Was ist von mir? Warum darf ich dieses MICH nicht aufgeben? Möchte das so gerne. Kein Kämpfen mehr. Kein Suchen mehr. Einfach Stille werden lassen. Wenn erst der Schrei verstummt ist, verstummen gewiss auch die Stimmen. 

Kein Recht aber auch kein Unrecht. 

 

 

Einfach schlucken 

 

Es ist alles so stark. Es zerreißt, es drückt, es dehnt sich aus, es zerfrisst, es lähmt .... Muss schaffen zu schlucken .... Ganz fest alles runter schlucken ..... Es nicht mehr fühlen... Es nicht mehr sehen .... Es nicht mehr hören .... Es soll nicht mehr da sein..... Ertrag es nicht.... Halte es nicht mehr aus .... Kein Blut ... Keine Schreie .... Keine fesseln.... Kein Strom... Keine Leichen... Keine Tiere ... Kein eingesperrt sein.... Keine Dunkelheit ...... Keine Kälte ..... Keine Schläge ..... Keine Tritte ...... Keine Menschen die wehtun .... Keine zermürbende Angst .... Kein begraben werden ..... Kein Ertrinken...... Kein Erfrieren.... Kein Filmen ..... Kein Würgen..... Kein Hängen.... Keine lähmenden Spritzen.... Keine unaushaltbaren Schmerzen .... Diese ganzen furchtbaren Bilder, sie lassen nicht los..... Der Schmerz dazu, sofort spürbar ... Diese Stimmen ... Diese Schreie, sie sitzen fest.... Diese Angst, tief festgebissen, ist zu einer inneren Ohnmacht geworden......reines Gefühl der Hilflosigkeit ..... Es quält, sooo sehr..... Aber es ist verdient .... Diese Schuld ..... Sie ist da .... Es musste sein ... Ja alles war richtig ..... Ich habe nur versagt... Es musste wegen mir geschehen .... wegen mir dreckigen hässlichen fetten schuldigen Monster .... Es gibt keinen anderen Grund.... Einfach so mich belügen?...... Ohne das ich was falsch gemacht hätte? Nein das kann nicht sein .... Das geht nicht ..... Darf nicht sein ..... Muss wieder raus aus dem Kopf dieser Gedanke.... Was passiert da in meinem Kopf ?... Ich darf sowas nicht denken ..... Keiner hat mich belogen, es war alles richtig, ja alles musste so geschehen..... Ich bin Ungehorsam .... Ich bin dreckig und schuldig ..... Ich verstehe das alles nicht mehr ..... Hab es verdient .... Weiß es ..... Aber etwas wehrt sich ..... Will das nie wieder ...... Aber es muss sein .... Einfach schlucken ...... Ganz feste runterschlucken ...... 

 

Ich will nicht mehr. Was soll dieses Leben geben? Leben ist Angst. Leben ist Schmerz. Leben ist Erniedrigung. Leben ist Liebe? Liebe ist auch Angst und Schmerz. Leben ist Frieden? Geht nicht wenn Angst da ist ..... 

 

Nur müde sein. Nichts mehr hören. Nicht sehen. Nichts fühlen. Nicht mehr sein. Nicht mehr da sein. bin gefangen, in mir selber eingesperrt und möchte nur noch ausbrechen ....aber wie .....Schmerz.... Entwürdigung... Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit ...alles scheinbar bleibt verwehrt .... lasst mich doch gehen .....ich will nur vergessen .... alles vergessen ... Angst .....Verzweiflung....ich Versagerin .... ich Mimose ..... so klein ... so allein .... kein Halt.... besser niemand ranlassen ..... gefährlich..... aber tut nicht gut .... die Sehnsucht nach nicht erträglichem .... die Suche nach dem was nicht zu finden ist ..... Leere füllen ....aus Kontrolle wird Machtlosigkeit... hört was ich nicht sage ..... lasst mich in Ruhe .... nein verlasst mich nicht .....will in meine Kiste .... klein und geborgen .... Blut Schmerz Angst Tod Trauer keine Rettung Verzweiflung allein hilflos Resignation..... Seele kaputt - Körper kaputt - leben kaputt.... alles lähmend .... die Welt um mich. Ein Karussell. Regsam. Lebendig. Hektisch. Laut. Ich bin still, ganz ruhig. Schwach. Aus gekühlt. Leer und ausgetrocknet. Ich löse mich nach und nach völlig auf. Schwebe unbeschwert der Ewigkeit entgegen. Nicht mehr schwimmen, einfach untergehen....falle weiter ... tiefer als zuvor....

 

Zittern obwohl man nicht friert, Erinnerungen die weh tun, Worte die nichts mehr sagen, leere die sich nicht füllen lässt. Verzweiflung die zu stark ist um gegen an zu kommen. Traurigkeit die sich nicht beschreiben lässt. Die Tür zur Vergangenheit, die immer wieder wie von selbst aufgeht, wenn das Herz scheinbar leise zerbricht, wenn alles hoffnungslos erscheint, wenn die Gedanken sich wild drehen .... das Leben, ein Puzzle in dem so viele Verbindungsstücke fehlen .... ein ständig tobender Sturm .... finstere Schatten .... wenn man sich nicht an den Schmerz gewöhnen kann ....niemand diese Schmerzen sieht .... so hart gekämpft und doch verloren ....ohne Kraft .... kein Weg in Sicht ..... mich wird niemand vermissen .... die Erlösung wäre so nahe... kein Lebenswille ... Angst vor dem Leben ... Angst vor der Liebe .... Angst vor dem Morgen .... Angst vor dem Schmerz .... Angst vor der Angst .... wenn die leere beginnt einen zu ersticken.... die Angst die Macht gewinnt... alles ist kalt.... alles ist schwer.... kann den Schmerz nicht mehr tragen.... es zerfrisst .... es verbrennt..... die Tiefe, ein Schrei .... die vielen Tränen die lautlos in mir schreien .... es nimmt kein Ende ... die Erinnerungen bleiben .... sie halten gefangen .... nie werde ich frei sein... wie oft noch kämpfen? Wie oft noch verlieren? Schwarzer Abgrund ... Dunkelheit.... entfernt von mir selbst.... Angst vor Verlust... Angst vor dem Verlieren ..... der Wunsch zu gehen ... die Angst vor der Welt .... den Menschen .... dem bösen .... komm nicht zur Ruhe .... aufgeben, ja, der Körper schreit danach, die Seele umso mehr ... erdrückt von Grausamkeiten .... die Qual, so tief... alles gebrochen ... kaputt... woran festhalten....Aussichtslosigkeit....die Narben bleiben .... überlebt, aber zu welchem Preis .... schweige und doch ist es der lauteste Schrei .... kann nicht davor weg laufen ... es holt mich ein .... kann mich nicht verstecken .... es findet mich .... es knechtet mich .... fortführende Folter der Erinnerungen...alles zerbricht nur sie nicht .... es gibt kein Vergessen ..... mein Körper lebt ... aber mehr auch nicht .... tief drinnen, einsam und verlassen ....jede Stunde so schwer.... alles wird gut? ... ja wenn das Leben zu Ende ist ... auch ein Kämpferherz hat irgendwann keine Kraft mehr ..... schon gar nicht wenn es eh alleine sein muss .... wenn ich geh, kann mich niemand weg schicken .... was ich abgeb kann mir keiner wegnehmen .... geh ich dem Schmerz aus dem Weg, kann er mich nicht erdrücken .... niemand kann es verstehen .... das macht nichts .... ich muss es eh allein tragen ..... ein kleines Kind so oft ..... in der großen Welt allein gelassen .... bekannt ist nur das Böse .... niemandem vertrauen ..... aber allein doch so verängstigt .... es hätte so gern jetzt eine Hand die gereicht wird zum halten .... aber eine Hand kann auch böse sein .... alles was gut ist kann zugleich so schlecht sein .... und so gefährlich..... nie sicher sein ..... kleine kleine Kiste .... ich vermisse dich .... du schützt mich vor der großen so lauten Welt , die mir immer wieder so fremd ....