Wirtschaft & Politik

15. Stormarner Kindertage vom 21.9. bis 4.10.2015 - Die Planungen haben begonnen!

v.li. Oliver Mesch und Ingo Loeding

Am 28. April, hatte der Deutsche Kinderschutzbund, Kreiverband Stromarn e.V., gemeinsam mit dem Trittauer Bürgermeister Oliver Mesch zum Planungstreffen in das Amtsgebäude in Trittau eingeladen.

Warum Mesch? Warum Trittau?

Das kann in einem Satz beantwortet werden denn die diesjährige Schwerpunktregion wird Trittau sein, daher auch Bürgermeister Mesch.

Um Punkt 15.00 Uhr war der Sitzungssaal bis auf den letzten vorbereiteten Platz mit Abgesandten von etwa 30 Organisationen und den Organisatoren vom Kinderschutzbund besetzt.

(Kitas, ev. Kirche, Tafel, Jugendamt, Jugend FW Trittau, SPD, KIT, AWO u.v.m.)

Bürgermeister Oliver Mesch begrüsste die Anwesenden, konnte aus terminlichen Gründen jedoch nicht bleiben, die Gemeinde Trittau wurde weiter durch  Frau Jonas zuständigkeitshalber vertreten.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes / Kreisverband Stromern e.V, Ingo Loeding berichtete dann als ersten Schritt über die vergangenen Veranstaltungen der Vorjahre und gab einen kurzen Überblick über die anstehende Veranstaltung, wobei er sich sehr über das große Interesse zu diesem frühen Zeitpunkt freute.

Alexander Witsch, seit der ersten Veranstaltung mit der Orga betraut, gab weitere Einzelheiten bekannt und die Vertreter der anwesende  Organisationen trugen bereits erste Veranstaltungsvorschläge vor.

Um den Sachverhalt ein wenig abzukürzen verweisen wir hier auf die Website

www.kindertage.de

auf der viele ausführliche Informationen nachzulesen sind und auch die Anmeldeformulare für den Event und für die Abschlußveranstaltung am 4. Oktober auf dem Trittauer Europaplatz, zum Download bereit gestellt sind.

 

Eins möchte ich als Verfasser dieses Berichts noch anmerken, weil es mir sehr wichtig erscheint. Die Stormarner Kindertage haben den Sinn auf die Kinderrechte hinzuweisen. Rechte, die sogar die UNO in der UN-Konvention über die Rechte des Kindes festgeschrieben hat. Auf diese Rechte und nur diese Kinderrechte soll explizit mit den Kindertagen hingewiesen werden.

Es wird sich automatisch die Frage stellen, wenn die Rechte der Kinder so wehement vertreten werden, wo bleiben denn dann die Pflichten? Darauf hatte Alexander Witsch eine ganz eindeutige Antwort: "Das Gegenteil von Recht ist Unrecht und nicht wie fälschlich immer wieder kommuniziert: wenn Rechte, dann bitte auch die Pflichten. Darum geht es hier nur um die Rechte der Kinder und dass ihnen kein Unrecht zugefügt wird.

Das ist nicht pauschal gemeint, denn es gibt mehr Kinder denen es gut geht und deren Rechte beachtet werden aber es gibt trotzdem unglaublich viele Kinder, die selber und deren Rechte mit Füßen getreten werden! Das geht nicht! Die Kinder sind unsere Zukunft und auch wenn es uns als Kind vielleicht nicht gut ging, dann dürfen wir das nicht an unseren Kindern auslassen sondern müssen sie ganz besonders beschützen. In unserem eigenen Interesse!

"Dies als Anmerkung von mir, der ich dreißig Jahre Polizist war und ich die letzten sieben davon beim Polizeilichen Jugendschutz eingesetzt war. Das waren vielleicht Einblicke, die haben mein ganzes polizeiliches Weltbild umgestoßen. Ich habe gelernt, nach Gründen zu suchen, weshalb die Kinder teilweise so schwere Straftaten begehen und ich muss gestehen, wir haben ganz oft das Elternhaus und die Art und Umstände unter denen die Kinder aufwachsen mussten, als Grund / Auslöser festgestellt. Sie kannten es einfach nicht anders. Die Kinder waren bereits chancenlos geboren. Damit haben wir die Straftaten nicht entschuldigt, aber man musste ganz anders daran herangehen, sie dafür zu bestrafen, beziehungsweise dafür sorgen, dass sie verstanden, warum sie bestraft werden mussten." awi

Ich habe ehrlich gesagt eine Abordnung der Polizei vermisst und nicht verstanden, warum die Jugendfeuerwehr wohl keine Aktionen machen wird. Man könne nicht noch mehr Jugendliche als Mitglieder aufnehmen? Das geht mir nicht in den Kopf, eine Feuerwehr, die ein Nachwuchsproblem hat, dass genau andersherum gelagert ist? Also keine Nachwuchssorgen und daher einen Aufnahmestopp oder ähnliches hat? Vielleicht hat man sich da auch nur mißverständlich ausgedrückt!