Familienthemen

Kreuzallergien – das Kreuz mit der Allergie von Corinna Wietelmann

Kreuzallergien – das Kreuz mit der Allergie

 

Die Pollen fliegen und viele Menschen leiden an tränenden Augen, verstopfter Nase und juckender Haut. Die Pollen, die Schuld an diesen Symptomen sind, stehen allerdings noch mit anderen Dingen „in Kontakt“ und es entsteht die Kreuzallergie.

 

Viele Erwachsene leiden, ohne es zu wissen, an einer sogenannten „pollenassoziierten Nahrungsmittelallergie“. Diese entsteht, wenn die eigentliche Pollenallergie eine weitere Allergie, in diesem Fall gegen Nahrungsmittel verursacht. Da viele Pollen und bestimmte Nahrungsmittel eine ähnliche biologische Struktur aufweisen, „verwechselt“ das Immunsystem den eigentlichen Allergieauslöser – die Pollen – mit anderen Stoffen – den Nahrungsmitteln.

 

Das Immunsystem verwechselt also das allergieauslösende Protein der Polle, mit dem der Nahrungsmittel. Diese Verwechslung passiert oft innerhalb der gleichen „botanischen Familie“, kann aber auch andere Nahrungsmittel betreffen.

 

Bei Nahrungsmittelallergien, die durch diese Kreuzreaktion hervorgerufen werden, kann oftmals schon der erste Kontakt mit diesen Nahrungsmittel zu einer Allergie führen.

 

60% aller Pollenallergiker leiden zusätzlich an einer Nahrungsmittelallergie ( Unverträglichkeit ), die sich in vielen unterschiedlichen Symptomen äußern kann.

 

- Blähungen

- Hautekzeme

- Schwindel

- Kopfschmerzen

- Magenschmerzen

- Asthma

- Luftnot

- Jucken des Gaumens

- Durchfall

- Naselaufen

- Schwellungen der Haut

- Müdigkeit / Abgeschlagenheit

 

Abhilfe und Aufklärung über eine eventuelle Kreuzallergie schaffen eine Ernährungs – und Symptomtagebuch, wie auch ein Allergietest. Aufgrund dieser Tests kann die Ernährung dementsprechend umgestellt, und somit alle möglichen allergieauslösenden Nahrungsmittel gemieden werden.

In bestimmten Fällen kann eine „pollenassoziierte Kreuzallergie“ nicht im Blutbild oder an Hand eines Allergietests nachgewiesen werden. In diesen Fällen handelt es sich um eine Pseudoallergie, die aber alle „normalen“ Allergiesymtome auslöst. In diesen Fällen ist der Besuch bei einer Ernährungsberatung hilfreich. Hier können an Hand des Ernährungsprotokolls und des Symtomtagebuchs die Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelbestandteile ausfindig gemacht werden, die die jeweiligen Symtome auslösen und es kann ein individueller Ernährungsplan erstellt werden.

 

Liste möglicher Kreuzallergien

 

Vorschule Stormarn, Hamburg, Lübeck, Bad Segeberg, Trittau startet im August

Damit die Schulzeit ein Erfolg wird, sind bestimmte Fähigkeiten und Fertigkeiten notwendig. Immer mehr Kinder haben Schwierigkeiten, sich mit der neuen Situation „Schule“ zu arrangieren und den Anforderungen Stand zu halten.

Um lesen, schreiben, rechnen erlernen zu können, sind vielfältige und komplexe Fähigkeiten und Fertigkeiten notwendig. Die Kinder müssen eine bestimmte Zeit still sitzen können, den Anweisungen der Lehrkraft folgen, auch langweilige Dinge machen, sich eine bestimmte Zeit konzentrieren können und sich in den Klassenverband einfinden.

Viele Eltern sind sprachlos, wenn die Lehrkraft nach einigen Monaten Schulzeit, auf das Fehlen bestimmter Fertigkeiten hinweist und es zu Schwierigkeiten mit dem Lernen von lesen, schreiben, rechnen kommt. Leider reicht ein hoher IQ und eine bis dahin glückliche Kindergartenzeit nicht aus, um erfolgreich den schulischen Anforderungen gewachsen zu sein.

Das Erlernen von schulischen Fähigkeiten bedarf eines komplexen Systems der Wahrnehmungen und Verknüpfungen und Vernetzungen bestimmter Areale im Gehirn. Das Gleichgewichtssystem muss optimal funktionieren um z. B Sprechen, Sprache und Rechnen zu erlernen. Das visuelle System ist, wie auch das auditive System unerlässlich, wenn darum geht Buchstaben/Zahlen zu erkennen, im Gehirn abzuspeichern, wiederzuerkennen und zu reproduzieren. Auch das taktile System erfüllt viele bedeutende Aufgaben im Zusammenhang mit lesen, schreiben, rechnen und der Fähigkeit soziale Regeln zu erkennen und durchzuführen.

Darüber hinaus ist es erforderlich, dass die Kinder bereits in der ersten Klasse in der Lage sind, sich eine gewisse Zeit zu konzentrieren und ihre Aufmerksamkeit lenken zu können – auch, wenn es langweilig wird! Die Konzentrationsfähigkeit muss vor dem Eintritt in die erste Klasse gut entwickelt sein, ebenso die Fähigkeit wichtige Reize von unwichtigen Reizen zu unterscheiden ( auditiv wie auch visuell ).

Die Feinmotorik muss in dieser Zeit optimal ausgebildet sein, um einen Stift richtig halten zu können und eine gute Schrift zu entwickeln. Alle Richtungen wie oben – unten, links – rechts, neben – über müssen verinnerlicht sein, um Schreiben und Rechnen zu erlernen. Außerdem müssen Kinder über ein gutes Körpergefühl und Gleichgewicht verfügen, um Regeln einhalten zu können und um sich in eine Gruppe integrieren zu können.

All diese Fähigkeiten werden in der Vorschularbeit trainiert und ausgebaut. Das Vorschultraining geht von August 2016 bis zum Schuleintritt 2017 und findet 2x pro Woche für vier Stunden statt.

 

Inhalte des Vorschultrainings sind u.a

-       Alle erforderlichen Wahrnehmungen trainieren und ausbauen

-       Lernen von Buchstaben und Zahlen

-       Regeln erlernen und einhalten

-       Soziale Fähigkeiten

-       Musik

-       Bewegung

-       Feinmotorik

-       Konzentration und Aufmerksamkeit

Gleichzeitig wird das Augenmerk auf eventuell auftretende Herausforderungen wie AD(H)S, Legasthenie, Dyskalkulie gelegt um frühzeitige individuelle Förderungen einleiten zu können.

Infos und Anmeldungen unter

www.adhs-akademie.com

04534/7289949

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                  

ADHS, Autismus, Lernschwierigkeiten und der Zusammenhang mit Aspartam

Aspartam ist ein Süssstoff, der in vielen Lebensmitteln enthalten ist und 200 mal süßer ist, als normaler weißer Zucker. Aspartam süßt ohne Kalorien und wird aus diesem Grund zum einen als „Diätmittel“ verwendet und zum anderen weichen oft Menschen mit ADHS, Autismus und Lernschwierigkeiten darauf aus, da sie von weißem Zucker „unruhig“ werden – doch Aspartam macht Nebenwirkungen.

Aspartam kommt als Süßungsmittel in vielen unterschiedlichen Lebensmitteln vor z. B in Marmelade, Kaugummi, Knabbereien aus Getreide und Nüssen, Light – Produkte oder Desserts. Aspartam wird ebenfalls vertrieben unter der Bezeichnung E 951, „NutraSweet“ und „Canderel“.

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Aspartam steht allerdings unter dem Verdacht, für einige gravierende Nebenwirkungen zu sorgen. Dieses Süßungsmittel besteht aus den drei Grundbausteinen, Phenylalanin, Asparaginsäure und Methanol. Es hat sich gezeigt, dass manche Menschen Phenylalanin im Gehirn anreichern. Dies führt zu Depressionen, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, chronische Müdigkeit, Angstzustände und Gedächtnisstörungen. Besonders Menschen mit ADHS und Autismus sind gefährdet, diese großen Mengen an Phenylalanin anzureichern. ( Dr. Harald Blomberg ).

Die Asparaginsäure in Aspartam durchbricht die Blut – Hirn – Schranke und vernichtet Nervenzellen im Gehirn. Darüber hinaus führt ein erhöhter Phenylalaningehalt im Blut zu einem Serotoninmangel. Serotonin ist das „Wohlfühlhormon“ und führt zu Entspannung, guter Laune, Ausgeglichenheit und Wohlfühlen. Da aber besonders bei Menschen mit ADHS eine häufige Stimmungsschwankung sowie ein Mangel an Serotonin vorliegt, sollte besonders diese Personengruppe auf Lebensmittel mit Aspartam verzichten, bzw sie nur in geringen Mengen zu sich nehmen.

Rhythmisches Bewegungstraining speziell bei AD(H)S, Autismus und Legasthenie www.adhs-akademie.com

Das rhythmische Bewegungstraining geht zurück auf Dr. Harald Blomberg, einem schwedischen Psychiater. Dr. Blomberg therapiert seit ca. 30 Jahren ( Praxis in Stockholm )u. a Menschen mit AD(H)S, Autismus, Legasthenie und anderen Lern – und Verhaltensauffälligkeiten wie Sprachverzögerungen und Entwicklungsverzögerungen.

Es ist seit langem belegt, dass viele Lern – und Verhaltensauffälligkeiten wie z. B AD(H)S, Autismus und Legasthenie auf „Restbestände“ frühkindlicher Reflexe zurückzuführen sind.

Frühkindliche Reflexe ermöglichen dem Baby das Überleben und die Anpassung an die neue Welt in den ersten Monaten. Frühkindliche Reflexe sind nicht willentlich steuerbar, sollten zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhanden sein und zu einem bestimmten Zeitpunkt integriert, bzw gegen „reife“ Reflexe ersetzt sein.

Damit dieser Prozess gelingt, sind bestimmte Bewegungen des Babys notwendig, die in einer bestimmten Stärke, in einem bestimmten Zeitfenster und in einer bestimmten Häufigkeit auftreten müssen. Durch diese Bewegungen werden a. die Reflexe integriert und es können „reife“ Reflexe gebildet werden ( willkürliche Bewegungen ), b. das Gehirn des Babys wird untereinander vernetzt, c. die weitere Entwicklung wird angeregt, d. die Sinneswahrnehmungen werden trainiert.

Kommt es, aus welchen Gründen auch immer, nicht zu einer vollständigen Integration der frühkindlichen Reflexe, können sich alle anderen Reflexe nicht optimal entwickeln und „pfuschen“ sämtlichem Lernen, bewegen, wahrnehmen dazwischen – das Kind kann sich nicht optimal entwickeln und das Gehirn wird „fehlerhaft“ vernetzt – es kommt zu den typisch veränderten Wahrnehmungen bei ADHS, Autismus und Legasthenie/Dyskalkulie.

Damit Lernen gelingen kann, ob lesen, schreiben, rechnen, sehen, Regeln befolgen, soziale Kompetenzen entwickeln, Sprechen oder Gleichgewicht, ist der Mensch auf optimal entwickelte „reife“ Reflexe angewiesen, sowie darauf, dass das Gehirn und alle unterschiedlichen Gehirnareale lückenlos und stark vernetzt werden – sonst entstehen „Schlaglöcher auf der Autobahn“. Darüber hinaus ist Lernen und Verstehen ein komplexes Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Sinneswahrnehmungen ( hören, sehen, fühlen, Gleichgewicht, Tiefenwahrnehmung ) und dieses System ist anfällig für Störungen. Da das Wahrnehmungssystem zusammenarbeitet und einen Kreislauf darstellt, kommt es zu Fehlern in diesem System, wenn auch nur eine Wahrnehmung nicht optimal ausgebildet und trainiert ist, z. B

  • Buchstaben vertauschen
  • Langsames, monotones Lesen
  • Regeln nicht verstehen und nicht einhalten
  • Legasthenie
  • AD(H)S
  • Sprachstörungen
  • Extreme Schüchternheit
  • Schlafschwierigkeiten
  • Gleichgewichtsprobleme
  • Schwierigkeiten mit anderen Kindern

Das rhythmische Bewegungstraining sorgt für eine optimale „Verschaltung“ aller Gehirnareale, sorgt somit für einen optimalen Austausch der Informationen untereinander, integriert die „Restbestände“ der frühkindlichen Reflexe, trainiert die „reifen“ Reflexe und schafft neue Nervenverbindungen im Gehirn.

Erfolgreich eingesetzt werden die Bewegungsübungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen u. a bei

  • ADHS
  • Autismus
  • Sprachstörungen
  • Legasthenie
  • Dyskalkulie
  • Entwicklungsverzögerungen aller Art

Die regelmäßig durchgeführten rhythmischen Bewegungsübungen verbessern durch die neue und optimale Vernetzung der Gehirnareale u. a Impulskontrolle, Emotionen, Sprache, planen, organisieren, Konzentration, Fähigkeit mit Buchstaben und Zahlen umzugehen, soziale Kompetenzen, Wohlbefinden, Stressregulation.

Unser rhythmisches Bewegungstraining in Anlehnung an Dr. Blomberg ist keine Therapie für ADHS, Autismus oder Legasthenie. Vielmehr unterstützen die individuellen Bewegungsübungen, die individuell und persönlich erstellt werden, auf positive Art und Weise die Entwicklung von Fertigkeiten und Fähigkeiten. Nach einer ausführlichen pädagogischen Förderdiagnostik ( ca. 2 Std ) wird das individuelle Bewegungstraining zusammengestellt und zu Hause täglich 10 Min. durchgeführt. Wir überprüfen einmal im Monat die Ergebnisse und aktualisieren das Bewegungsprogramm. Die Übungen sind schnell zu erlernen, machen Spaß und verbessern Motorik, Gleichgeweicht sowie nicht optimal arbeitende Sinneswahrnehmungen.

Das Bewegungstraining ist für Kinder ab 9 Monaten geeignet und unterstütz ebenso die Entwicklung und Motorik nicht auffälliger Kinder.

 

 

 

 

                                                                                                                                  

Nicht reden sondern handeln

Immer mehr Eltern beklagen sich über „nicht hörende“ Kinder und sind häufig und schnell gestresst. Kindergärten und Schulen beklagen sich über Kinder, die Regeln missachten und Aufforderungen ignorieren.

Ich kenne viele ratlose Eltern, die sich über ihre „nicht hörenden“ Kinder wundern und der elterliche Stresspegel gravierende „Höhen“ erreicht. Ich höre immer wieder von hilflosen Erziehern und Lehrern, die den ignorierenden und maßlosen Kindern kampflos gegenüberstehen.

Es hat sich in den letzten Jahren ein „gefährlicher“ Erziehungstrend entwickelt, der eben zu verwunderten Eltern und hilflosen Erzieher und Lehrern führt. Dieser Trend sorgt dafür, dass viele Kinder (nicht alle) maßlos, ignorant und über alle Maße fordernd sind. Wann genau sich dieser Trend eingestellt hat, kann ich nicht wirklich nachvollziehen, aber er zieht mittlerweile seine Kreise.

Dieser Trend heißt: „ich diskutiere alles aus, auch mit 2jährigen Kindern und ich lasse bereits 2 jährige Kinder über alle Dinge mitentscheiden“ oder aber „ich kümmere mich als Elternteil um nichts“ – somit sind es eigentlich zwei unterschiedliche Trends.

Eltern haben aufgehört, auf ihr gesundes Bauchgefühl zu hören – oder sie haben es verlernt. Früher gab es klare Regeln, klare Ansagen und klare Konsequenzen für Kinder und diese wurden von Eltern eingehalten – das war einfach so. Kinder wussten ganz genau, WIE die Regeln waren, WAS die Ansagen aussagten und WELCHE Konsequenzen sie bei nicht Erfüllung erwarteten.

Heute gibt es kaum noch klare Regeln, kaum noch klare Ansagen und kaum noch klare Konsequenzen – heute wird alles ausdiskutiert. Viele Eltern haben sich angewöhnt, anstatt klare Regeln aufzustellen alles auszudiskutieren und bis zum Sankt – Nimmerleinstag zu erklären – heute ist die Generation der Monologe.

Diese „Ausdiskutiererei“ führt bisweilen dazu, dass 2 jährige bestimmen können, was es zu Essen gibt, dass die Eltern bei Regen mit ihnen spazieren gehen müssen, 8 jährige bestimmen, wann sie nach Hause kommen und Eltern als Leibeigene benutzt werden. Vielen Kindern – zum Glück nicht allen – fehlen klare Regeln und Strukturen, da Eltern alles mit ihnen ausdiskutieren anstatt klare Ansagen zu machen. Diese fehlenden Regeln aber führen zu einer Orientierungslosigkeit der Kinder. Kinder brauchen Regeln und Konsequenzen, um das Leben „lernen“ zu können.

Kinder sollen nicht von ihren Eltern bevormundet werden. Kinder sollen sehr wohl eigene Entscheidungen treffen können um an den daraus resultierenden Konsequenzen lernen und wachsen zu können. Nur so gelingt es mit Frust umgehen zu lernen und Verantwortung zu übernehmen. Wenn es aber nun weder klare Regeln noch klare Konsequenzen für viel dieser Kinder gibt, können sie nicht aus Fehlern lernen und nicht wachsen – sie „dümpeln“ orientierungslos durch das Leben.

Lernen sie wieder klare Ansagen zu machen:

„wenn du dein Zimmer aufgeräumt hast, gehen wir auf den Spielplatz – Danke“

Lernen sie wieder klare Konsequenzen zu „verhängen“:

„tut mir leid, dass du dein Zimmer nicht aufgeräumt hast. Nun können wir nicht auf den Spielplatz gehen. Wir probieren das morgen noch mal“

Lernen sie wieder „standfest“ zu bleiben.

„du brauchst nicht toben. Du hast die Entscheidung getroffen, nicht aufzuräumen.“

Lernen sie wieder „nein“ zu sagen:

„nein, ich gehe nicht bei Regen spazieren“

„nein, du bist nicht um 22:00 sondern um 19:00 zu Hause“

„nein, du ziehst keinen Rock und Sandalen an, es regnet“

„nein, du manscht nicht mit dem Essen“

Mit diesen Kleinigkeiten fängt Erziehung an und zieht sich durch das ganze Leben.

 

 

 

 

Entspannungstechniken für Schüler

Immer mehr Kinder, selbst Grundschüler, leiden unter Stress und Burnoutsymptomen. Dies kann sich bis zu einer Depression im Kindes – und Jugendalter steigern, und die Krankenkassen und Kinderärzte sind alarmiert.

Bereits Grundschüler leiden unter Stresssymptomen, Burnout und Depressionen. Die Zahlen der Krankenkassen und Kinderärzte sind alarmierend und die geänderten Präventionsgesetze der Krankenkassen sprechen Bände. Somit wird es immer wichtiger, dass bereits Grundschüler über Entspannungstechniken und die Fähigkeit verfügen, mit Stress und Schwierigkeiten adäquat umzugehen.

Kinder müssen von klein auf lernen, für jeweilige Schwierigkeiten eigenständige Lösungen zu suchen, um sich ein starkes Selbstvertrauen aufbauen zu können. Natürlich sollen Eltern ihre Kinder nicht alleine lassen mit ihren Problemen, sie ihnen aber auch nicht abnehmen. Wenn Eltern ihren Kindern einen positiven Umgang mit Herausforderungen und Problemen vorleben, lernen Kinder bereits von klein auf einen optimistischen Umgang mit Schwierigkeiten „es ist schwierig, jetzt gerade weiß ich nicht weiter, aber ich finde eine Lösung“.

Weiterhin wichtig sind schnelle und einfache Entspannungstechniken für Schule und Alltag.

1. Atemtechnik

Ihr Kind legt sich auf den Rücken, schließt die Augen und legt die Hände auf den Bauch. Nun soll sich ihr Kind einfach auf den kommenden und gehenden Atem konzentrieren – ohne ihn zu beeinflussen. Bei jüngeren Kindern können sie zur visuellen Unterstützung des Atems einen Teddy auf den Bauch stellen.

2. Terminkalender entrümpeln

Überprüfen sie den Terminkalender ihres Kindes. Manch ein Kind macht einem Manager alle Ehre. Entrümpeln sie alles, was nicht unbedingt sein muss – Kinder brauchen Zeit und Raum für sich und ihre Gedanken. Kein Kind muss einen überfüllten Terminkalender haben.

3. Phantasiereisen

Kinder, egal in welchem Alter, lieben Phantasiereisen. Hier können die Kinder dem Alltag entfliehen und sich im Unterbewusstsein mit bestimmten Herausforderungen beschäftigen und Lösungen „spielerisch“ und „unbewusst“ suchen.

Beispiel Beispiel Phantasiereise zum Download

 

 

Kindererziehung – Bestrafung und Belohnung unnütz?

Viele Eltern kommen an den Punkt, an dem weder Belohnungen noch Bestrafungen zum gewünschten Ergebnis führen würden. Die Kinder, egal welchen Alters, reagieren unbändig, nicht so wie sie sollen und maßlos.

Viele Kinder, egal in welchem Alter, reagieren im Laufe des „Groß“ werdens trotz Ermahnungen, Bestrafungen und Belohnungen nicht wie von den Eltern erwünscht und gehofft. Trotz elterlicher „Engelszungen“, Drohungen und Sanktionen kommen die Eltern nicht zum Ziel und die Kinder scheinen taub geworden zu sein -meist über Nacht.

„Pauls Mutter wurde durch die Stille im Kinderzimmer beunruhigt. Als sie nachsah, erwischte sie Paul (2) zum wiederholten Mal dabei, wie er seine Autos in der Toilette versinken ließ und die Toilette nun wieder verstopft war. Pauls Mutter sah rot, da er das Spiel seit Wochen mit ihr spielte und trotz Ermahnungen und Bestrafungen nicht aufhörte. „Wie oft muss ich dir noch sagen, dass du das lassen sollst“, schrie sie Paul an und zerrte ihn in sein Kinderzimmer“.

War Paul zu klein, um die Ermahnungen und Bestrafungen zu verstehen? Nein, Paul weiß sehr gut, dass er seine Autos nicht in diesem Ding (Toilette) versenken soll – er verwickelt seine Mutter in einen Machtkampf und gewinnt. Er ist trotz Bestrafungen nicht davon abzubringen. Würde eine Strafe helfen, wäre nur eine Bestrafung nötig gewesen.

Eltern sind in diesen und tausend anderen Situationen oft hilflos und überfordert und hoffen, mit Bestrafungen und Drohungen ihr Ziel „ein liebes Kind“ zu erreichen. Sie merken nur leider oft nicht, dass das Verhalten des Kindes hierdurch nur noch schlimmer, trotziger und maßloser wird. Kinder haben wesentlich mehr Ausdauer und Fantasie als wir Erwachsenen mit der Folge, dass Eltern am Ende ihrer Kräfte hilflos fragen „was soll ich bloß noch machen“.

„Marie, gehst du bitte einkaufen. Du darfst das restliche Geld auch behalten. Ist heute nicht so viel Restgeld wie sonst, aber du kriegst dann das nächste Mal wieder mehr. Marie sah ihre Mutter an und sagte“ ne, das lohnt sich für mich ja nicht – dann gehe ich nicht“.

Es hat sich eingebürgert, dass Kinder von klein an daran gewöhnt werden, für ihre Leistungen bezahlt zu werden – Hilfe und Gehorsam gegen Bezahlung. Wie oft hört man den Satz „wenn du lieb bist, bringe ich dir was mit“. Diese Gewohnheit, für Leistungen und Gehorsam bezahlt zu werden führt dazu, dass den Eltern irgendwann keine „Belohnung“ mehr zur Verfügung steht und die Kinder maßlos und fordernd werden, welches sich wiederum nicht optimal auf das Verhalten oder den Gehorsam auswirkt. Hierdurch entwickeln Kinder die Ansicht, nichts tun zu müssen, ohne hierfür eine angemessene Gegenleistung zu bekommen – das Leben besteht aber nicht immer aus Gegenleistung, Bezahlung und Belohnung.

Wichtiger und sinnvoller sind natürliche Folgen und einfache Regeln – wir müssen im Leben alle irgendwelche Regeln einhalten, ob wir das gut finden oder nicht.

Was passiert, wenn sie als Arbeitnehmer ständig verschlafen und immer zu spät zur Arbeit kommen? Richtig, sie bekommen Ärger mit dem Chef. Das ist eine natürliche Folge aufgrund ihres Verhaltens und ich denke, sie lernen daraus (normalerweise).

Was passiert, wenn die Kinder ständig verschlafen und drohen, zu spät in die Schule zu kommen? Eltern wecken sie 1000 Mal und zur Not bringen sie die Kinder jedes Mal in die Schule. Die Folge hieraus? Die Kinder lernen, dass sie sich nicht beeilen müssen und die Eltern werden es schon richten. Eltern übernehmen hierbei die Verantwortung für das Verhalten der Kinder und berauben sie wichtiger – lebenswichtiger – Erfahrungen von Regeln und Konsequenzen.

Lassen sie ihre Kinder, egal in welchem Alter, einfach die normalen Folgen ihres Verhaltens und ihrer Reaktionen erfahren – von klein an. Sie müssen weder Bestrafen noch Bezahlen und die Kinder wachsen mit der Gewissheit auf, dass das Leben aus Regeln und Konsequenzen besteht. Darüber hinaus stärken sie hierdurch das Selbstvertrauen ihrer Kinder und das logische Denkvermögen – beides wichtige Eigenschaften im Laufe des „Groß“ werdens. Kinder können wichtige Resilienzen entwickeln, die sie im Erwachsenenalter benötigen werden.

 

5 dreiste Mogelpackungen 2015

Immer öfter regen sich die Verbraucher beim Einkaufen auf. Man kauft ein „alt bewährtes“ Produkt und hat spätestens beim Öffnen das Gefühl, nur die Hälfte gekauft zu haben – allerdings zum gleichen Preis.

Die Werbeindustrie suggeriert den Verbrauchern, dass keine Preiserhöhung stattfindet – trotz permanent steigender Preise in anderen Bereichen. Die Werbeindustrie lügt diesbezüglich auch nicht. Die Preise bleiben gleich, nur der Inhalt wird weniger.

Die Verbraucherzentrale Hamburg rief zu einem „Kontest“ der etwas anderen Art auf und suchte für 2015 „die Mogelpackung des Jahres 2015“. Normalerweise freuen sich die Sieger eines Kontest über ihren Preis, doch darf man bezweifeln das in diesem Fall „Mogelpackung des Jahrs 2015“ der verliehene Preis zu Jubelstürmen führen wird.

Nominiert waren u. a

1. Bebe – Creme

2. Dentagart – Zahncreme

3. „Finess – Schinken“

4. Curry – Ketschup von Heinze

5. Kaffeekapseln „Jacobs Latte – Macchiato Classico“

In diesen 5 Fällen wurden die Preiserhöhungen entweder sehr dreist oder ausgesprochen raffiniert dem Verbraucher „untergejubelt“.

Weitere Informationen der Verbraucherzentrale Hamburg

Für uns alle als Verbraucher heißt das im Umkehrschluss „Augen auf beim Einkauf und das Kleingedruckte nicht aus dem Auge verlieren“.

Liste der Mogelpackungen 2015

 

„Schüssler“ Hausapotheke für Kinder

Kinder und Jugendliche haben immer irgendwelche Wehwehchen und Infekte. Gerade kleine Kinder „sammeln“ alles an Erkrankungen, was sie bekommen können. Gerade in Kindertagen ist es wichtig, nicht immer auf die „Chemiekeule“ zurückzugreifen.

Das Immunsytem von Kindern ist noch nicht, mit dem eines Erwachsenen vergleichbar. Kinder müssen mit vielen unterschiedlichen Erregern in Kontakt kommen, um ihr Immunsystem aufbauen zu können. Natürlicher Weise führen diese (wichtigen) Kontakte zu der ein oder anderen Erkrankung. Dennoch ist es gerade in Kindertagen wichtig, nicht immer gleich zur „Chemiekeule“ zu greifen – u. U können auch Schüssler – Salze gute Dienste erweisen.

Erkältung, grippaler Infekt Ferrum Phosphoricum

 

Kann mit „Heißer 7“ unterstützt werden Es bahnt sich ein grippaler Infekt an mit untypischen Allgemeinsymptomen – Gliederschmerzen, Frösteln

Entzündungen aller Art „Heiße 7“ aus Magnesium Phosphoricum, Kalium Chloratum Mandelentzündung, Ohrentzündung

Masern, Mumps, Röteln Ferrum Phosphoricum

Kalium Chloratum ZUR UNTERSTÜTZUNG

Konzentrationsschwäche Calcium Fluoratum

Calcium Phosphoricum

Lithium Chloratum Entspannt und Fördert die Denkfähigkeit

Schlafschwierigkeiten: Kalium Phosphoricum

Silicea

Natrium Sulfuricum innere Unruhe

unruhiger Schlaf

nächtliches Erwachen mit/ohne Alpträume

Blutergüsse, Prellungen Silicea Können auch als Wickel aufgetragen werden

Mittelohrentzündungen Ferrum Phosphoricum

Kalium Chloratum

Arsenum Jodatum ZUR UNTERSTÜTZUNG

Übelkeit / Magen Darm Grippe Ferrum Phosphoricum

Kalium Phosphoricum

Natrium Chloratum

Magnesium Phosphoricum

Cuprum Arsenicosum Bei leichten Beschwerden können Schüssler – Salze NACH Abklärung mit dem Arzt alleine angewendet werden. Bei schweren Erkrankungen z. B Magen – Darm – Grippe im Säuglings und Kleinkindalter immer nur als Ergänzung zur Schulmedizin.

 

 

Trennung mit Kind – so werden es glückliche Scheidungskinder

Die Scheidungsrate in Deutschland ist immer noch unverändert hoch. Eine Trennung ist immer schmerzhaft ist stellt alle Beteiligten vor die Neuregelung des Lebens. Diese Neuregelung ist umso wichtiger, wenn sich Eltern trennen.

Eine Trennung ist immer schmerzhaft und löst die unterschiedlichsten Gefühle aus. Das Leben muss neu organisiert werden – ohne den Partner. Oftmals entstehen durch eine Trennung finanzielle Schwierigkeiten, die gelöst werden müssen. Verletzte Gefühle der oder des Partners führen nicht selten zu einem Machtkampf. Dieser Machtkampf soll einen der Partner über den anderen triumphieren lassen und Macht demonstrieren, doch leider oftmals zu Lasten des Kindes.

Wenn Eltern sich trennen ist es wichtig zu verstehen, dass man sich als Paar trennt, aber nicht als Eltern. Gerade in einer Trennungsphase benötigen Kinder beide Elternteile um ihre Stabilität nicht zu verlieren. Viele Eltern versuchen krampfhaft zusammen zu bleiben, um ihrem Kind eine Trennung zu ersparen, doch das ist der falsche Weg. Wenn eine Trennung als Paar vollzogen wird, aber man als Eltern immer noch zusammen für das Kind da ist, dann ist eine vernünftige Trennung für die Kinderseele immer noch leichter zu verkraften als ein Leben mit Krach, Zank und Streit.

Nach beziehungsweise während einer Trennung liegt es in der Verantwortung der Eltern, wie ihr Kind mit der neuen Situation umgehen lernt. Je „normaler“ die Eltern mit dieser neuen Situation umgehen, umso normaler ist dies auch für das Kind möglich. Dies beinhaltet natürlich, dass sämtliche Streitigkeiten und Konflikte zwischen den Eltern alleine geklärte werden und nicht, wie man so schön sagt, „auf dem Rücken der Kinder“.

Das Kind sollte jeder Zeit die Möglichkeit bekommen, mit dem Elternteil, bei dem es nicht lebt, Kontakt herstellen zu können. Hier gilt ganz klar, dass beide Elternteile wichtig sind und für das Kind so optimal wie möglich zusammenarbeiten. Nicht zu vergessen sind in diesem Zusammenhang auch die Großeltern und der Rest der Familie. Auch die Familienangehörigen sollten natürlich nicht in Gegenwart des Kindes über das andere Elternteil herziehen oder es schlecht machen – dies ist nicht gut für die Kinderseele.

Gerade in der Trennungsphase ist es für viele Eltern sehr schwer, mit ihren eigenen negativen Gefühle und auch dem verletzten Stolz umzugehen. Dies ist eine schwierige emotionale Zeit. Es ist durchaus möglich und völlig ok, sich Hilfe von außen zu suchen, um Dinge wie Umgangszeiten, finanzielle Dinge oder auch die Kommunikation untereinander zu klären. Hier können verschiedene kirchliche oder staatliche Einrichtungen helfen aber auch ein psychologischer Berater oder Therapeut. Mancher Orts existieren „Elternschulen“, die im Fall einer Trennung ebenfalls unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung haben.

 

Damit Kinder sich optimal entwickeln sind vor allem diese 5 Dinge wichtig:

 

 

- Entwicklungsgerechte Erfahrungen

Kinder nicht zu sehr behüten, aber auch nicht sich selbst überlassen und nicht zu sehr „anspornen“

- Grenzen und Struktur

Auch oder gerade nach einer elterlichen Trennung sind Grenzen und Strukturen besonders wichtig, um dem Kind wieder einen Rahmen der Orientierung und Sicherheit zu verschaffen.

- Individuelle Erfahrungen

Jeder Mensch ist einzigartig, mit einzigartigen Interessen. Kinder möchten in jeder Lebenslage ihre eigenen Erfahrungen machen können und machen dürfen.

- Körperliche und seelische Unversehrtheit

 

- Beständige und liebevolle Beziehung

 

Ein Kind benötigt mindestens eine sichere Bezugsperson, die immer ein offenes Ohr hat und das Kind so annimmt, wie es jetzt gerade ist.

 

 

 

 

 

Lerncoaching für junge Erwachsene ab 15 Jahren Autorin Corinna Wietelmann

Die Halbjahreszeugnisse sind verteilt und in vielen Familien hängt der Haussegen schief. Die Erwartungen, die Eltern, Schule und auch Ausbildungsstätte an die Jugendlichen stellen, können von ihnen oft, aus welchen Gründen auch immer, nicht erfüllt werden.

Die Gründe, warum Schule und Ausbildung nicht so laufen, wie sie sollten, können vielfältig sein.

- Angst vor Kritik

- Versagensangst

- Mobbing

- Der Gedanke „das schaff ich nicht“, „die Arbeit verhau ich auch wieder“ haben sich „eingebrannt“ und sind zum ständigen Begleiter geworden

- Für den Jugendlichen ungünstige Lernmethoden

- Für den Jugendlichen ungünstige Lernstrategien

- Fehlende Lernstrategien

Ein Lerncoaching ist keine Nachhilfe.

Ein Lerncoaching ermittelt u. a den individuellen Lerntyp (nicht jeder lernt auf die gleiche Art und Weise). Es wird mit dem Jugendlichen zusammen seine individuelle Lernstrategie erarbeitet, er lernt optimal zu lernen, z. B große Aufgaben in Teilbereiche zu gliedern „Salamitaktik“ und jeden Teilbereich strukturiert abzuarbeiten.

Dem Jugendlichen wird strukturiertes Arbeiten vermittelt, „wo und wie fange ich an“,“was brauche ich dafür“, „was kommt als nächstes“, „welche Reihenfolge ist wichtig“. Diese Vorgehensweise vermittelt nicht nur strukturiertes Arbeiten, sondern fördert gleichzeitig die Konzentration, die Motivation und verringert Flüchtigkeitsfehler.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Vermittlung individueller Entspannungstechniken, um z. B bei schriftlichen Arbeiten und in der mündlichen Mittarbeit ruhig zu bleiben – „Stress legt das Gehirn lahm – unter Stress kann man nicht lernen“. Ebenfalls wichtig ist das Aufdecken „ungünstiger“ Gedankenmuster. „Das kann ich nicht“, „die lachen mich aus“, „die Arbeit verhau ich wieder“, „das werde ich nie lernen“, sind keine optimalen Lernvoraussetzungen – diese Gedanken blockieren das Lernen, der Jugendliche glaubt irgendwann wirklich daran und der Jugendliche bleibt aufgrund dieser Gedanken hinter seinen Leistungen zurück. Solche negativen Gedankenmuster werden aufgedeckt, anerkannt und Schritt für Schritt in positivere Gedankenmuster „umgelenkt“.

Unser Lerncoaching wird individuell auf den Jugendlichen zugeschnitten und vermittelt u. a Kritikfähigkeit, Struktur, Lernstrategien, Selbstvertrauen, Entspannungstechniken, Konzentration und verringert Flüchtigkeitsfehler. Das Lerncoaching wird geleitet von ausgebildeten Lern-/ und Mentalcoaches sowie psychologischen Beratern.

 

5 Dinge, die werdende und frischgebackene Eltern (nicht) brauchen Autorin CW2016

Die Werbeindustrie lässt sich immer wieder neue Dinge einfallen, die den Babyboom in Sachen Umsatz unterstützen. Hierbei sind Eigenkreationen von Lätzen, Stramplern und Windeln keine Seltenheit mehr – im Gegensatz zu den unten aufgeführten 5 Dingen, die werdende und frischgebackene Eltern (nicht) brauchen.

1. Baby Plus

Der Baby – Plus macht der Bezeichnung „Frühförderung“ aller Ehre, kann er doch bereits ab der 18. SSW positiv auf das Kind einwirken. Der Hersteller wirbt mit der verbesserten Schlafqualität sowie mit der Aussage, die Neugeborenen wären durch den Baby – Plus wacher und ansprechbarer. Der Baby – Plus beschallt die Ungeborenen mit unterschiedlichen Vibrationen und Tönen und soll den Kindern dadurch eine verbesserte Hirnentwicklung bescheren.

2. Daddy – Saddle

Mit dem Daddy – Saddle lässt sich jeder Papa ganz einfach zum Pferd umfunktionieren. Diese Idee ist nun wirklich nicht neu und dies kennen alle Eltern. Der eigens dafür angefertigte Sattel hingegen, ist neu.

3. Hulaby – (Zwangsweste für Babys)

Der Sinn hinter Hulaby ist es, dass ab und an nicht ungefährliche Drehen des Babys beim Wickeln zu verhindern. Die Babys bekommen die Hulaby – Weste angeschnallt und diese wird am Wickeltisch fixiert, wodurch ein eigenständiges Drehen des Babys verhindert wird. Aber vielleicht tut es auch das Wickeln auf der Erde.

4. Baby – Shusher

Der Baby – Shusher ist eine Entwicklung, um den Schlaf von Babys zu fördern. Er sieht aus wie ein Pfefferstreuer aus Plastik und macht „sshhhh“. Diese Geräusche sollen das Baby an das Rauschen der Gebärmutter erinnern und den kindlichen Schlaf fördern.

5. Hoppe – Hoppe – Reiter mit Aufsatz für die Knie

Die Zeiten ändern sich und werden immer moderner, was natürlich auch an Kleinkindern nicht unwissend vorbeigeht. Das altbewährte und jedem bekannte „Hoppe – hoppe – Reiter“ – Spiel auf den Knien der Eltern ist einfach nur alt und out. Hier kann der Knieaufsatz Abhilfe schaffen. Dieser Aufsatz kommt auf die Knie von Mama oder Papa und sieht wirklich aus, wie ein Stoffpferd. Die Kleinen können sich daran festhalten und wie vor Urzeiten „Hoppe – hoppe – Reiter“ spielen.

 

Kinderlebensmittel – sinnig oder unsinnig (CW-2016)

Die Werbeindustrie investiert Milliarden in die Werbung der sogenannten Kinderlebensmittel. Die Verpackungen sind knallig und auffällig und die Werbung suggeriert einen „Mehrwert“ an Gesundheit und Wohlbefinden.

Kinder sind die Kunden von Morgen, dessen ist sich die Werbeindustrie wohl bewusst und investiert Milliarden in die Kunden von Morgen. Die sogenannten Kinderlebensmittel suggerieren den Eltern einen „Mehrwert“ an Gesundheit und Wohlbefinden. Die Verpackungen sind auffällig und bunt und selbst die Kleinsten erkennen „ihre“ Lebensmittel in jedem Supermarkt.

Bärchenwurst, Milchschnitte, Monte – Joghurt kennt jedes Kind und die Werbeindustrie sorgt mit wohl kalkulierten Werbeauftritten dafür, dass das auch so bleibt. Verbraucherzentralen und Kinderärzte stehen dem allerdings sehr skeptisch gegenüber und warnen vor diesen „Kinderlebensmitteln“.

In unterschiedlichen Tests konnte belegt werden, dass diese Kinderlebensmittel oftmals alles andere als gesund und wohltuend sind. Oftmals enthalten diese Lebensmittel viel zu viele Kalorien und sind mit Vitaminen angereichert, die dort nicht allzu viel zu suchen haben. Darüber hinaus enthalten viele Kinderlebensmittel zu viele Konservierungsstoffe und Farbstoffe, auf die viele Kinder mit Schlafstörungen und Unruhe reagieren.

Die Tatsache, dass Milch gesund ist, macht sich leider auch die Werbeindustrie zu Nutze – mit nicht zu unterschätzenden Folgen. Die Kinder-Milch -Produkte sind fast alle mit zu viel Zucker und künstlichen Aromastoffen wie auch künstlichen Vitaminen angereichert und haben nichts mehr mit der „gesunden Milch“ zu tun. Ein mehrmaliger Verzehr dieser angereicherten Kinder -Milch – Produkte führt zu einem viel zu viel an Zucker und künstlichen Aromastoffen. Diese Lebensmittel sollten daher wie Süßigkeiten behandelt werden und nur eingeschränkt zur Verfügung stehen.

Bärchenwurst, Schneemann – Wurst und Teddy – Gesicht – Wurst unterscheidet sich von anderen Wurstsorten lediglich im Preis – sie sind nämlich viel teurer als normale Wurstwaren. Auch hier schlägt die Industrie zu.

Fertiggerichte waren noch nie gesund und werden nicht gesünder, weil Kinder damit angesprochen werden. Diese „speziell“ für Kinder entwickelten Fertigprodukte enthalten zu viel Zucker und Fett sowie Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Zusatzstoffe. Bestimmte Kinder, die hier anfällig reagieren werden unruhig, hyperaktiv und bekommen u. U Schlafstörungen und Konzentrationsschwächen.

Verbraucherzentrale - Kinderlebensmittel

 

 

Testsieger 2015 Babytragetasche (CW-2016)

Babytragetaschen werden immer beliebter. Sie erleichtern das Handling im Alltag und die Kinder bekommen eine „Extraportion“ Kuscheleinheiten. Der enge Körperkontakt wirkt sich positiv auf Kinder und Eltern aus und fördert die Entspannung des Kindes und die Bindungsqualität. Doch nicht alle Babytragetaschen sind zu empfehlen.

Babytragentest.de testete 2015 die fünft besten Babytragetaschen noch einmal und Testsieger 2015 wurde die Manduca Babytrage.

 

babytragen-test.de/produkt/manduca-babytrage/

 

Das Besondere an der Manduca Babytrage ist die patentierte Rückenverlängerung und die Sitzverkleinerung – kein hin und her rutschen. Dies gewährleistet einen individuellen Sitzkomfort bis 20 Kg und eine sichere Rückenstabilisierung für die Eltern.

Die Manduca Babytrage wächst mit dem Kind und den Anforderungen mit und ist somit ein idealer Verwandlungskünstler mit Komfort. Die qualitativ hochwertige Verarbeitung und das robuste Material macht eine „Vererbung“ an Geschwister möglich und ist somit eine einmalige Geldinvestition, ohne zusätzliche Anschaffungen von notwendigem Zubehör.

Die orthopädische Sitzfläche des Kindes passt sich an das jeweilige Alter des Kindes an und ist bereits für Neugeborene geeignet. Der Sitzverkleinerer der Neugeborenen wird bei größeren Kindern entfernt und große Kinder bekommen durch einen aufgezogenen Rückenschutz eine größere Sitzfläche.

Da Kinder schnell wachsen und auch an schnell an Gewicht zunehmen, haben die Manduca Entwickler auch die Gesundheit der Eltern nicht vergessen. Die Gurte lassen sich bequem auf unterschiedliche Körpergrößen anpassen und die Babytrage selber hat nur ein Gewicht von 700g.

Die garantierte Schadstofffreiheit ist TÜV bestätigt, was natürlich Kindern, Eltern und Umwelt zugute kommt.

 

So finden sie den richtigen Kinderbetreuungsplatz (CW-2016)

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und viele Eltern fragen sich, wo und wie sie bis August einen Kinderbetreuungsplatz finden. Es gibt viele wichtige Dinge zu bedenken, was die Suche nach den wenigen freien Betreuungsplätzen nicht vereinfacht.

Viele Eltern suchen für August einen Kinderbetreuungsplatz, der ihren Kleinen gerecht wird, so dass die Eltern beruhigt arbeiten gehen können. Doch wie findet man einen der wenigen freien Kinderbetreuungsplätze und wie weiß man, dass es der „richtige“ Platz in der „richtigen“ Einrichtung ist.

Freie Betreuungsplätze gibt es nicht wie Sand am Meer und oftmals müssen Eltern aus diesen Gründen ihre eigenen Erwartungen an eine ideale Kinderbetreuung zurück schrauben. Wenn sie mit öffentlichen Kindergärten nicht zufrieden sind, und sie bei der Besichtigung ein „komisches Gefühl“ haben, beziehen sie ihre Kinder mit ein. Lassen sie ihr Kind nach Möglichkeit zwei – drei Stunden in der Einrichtung spielen und schauen sie, wie ihrem Kind das gefällt. Erwachsene werden oft schon von ihrer „äußeren Vorstellung“ – dem optischen beeinflusst und dies führt zu einer falschen Schlussfolgerung. Die Optik hat nicht zwangsläufig etwas mit der Qualität der Betreuung zu tun und die Kinder lassen davon nun mal nicht beeinflussen.

Sollten ihnen die Einrichtungen nicht zusagen, bleibt ihnen noch die Möglichkeit, eine geeignete Tagesmutter zu suchen. Hier sind sie allerdings ebenfalls darauf angewiesen, sich nicht von der Optik, der Zimmergröße oder der sonstigen Begebenheiten beeinflussen zu lassen.

Lassen sie auch hier ihr Kind mitspielen und schauen sie, wie es ihrem Kind gefällt. Natürlich können sie, je nach Charakter des Kindes, nicht erwarten, dass es gleich alleine bleibt und freudestrahlend alle Angebote annimmt. Die Tagesmutter sollte langsam auf das Kind zugehen und es individuell in das Spiel einbeziehen. Alle Tagesmütter müssen über das Jugendamt gemeldet sein und werden auch von dort kontrolliert. Dies ist schon einmal ein erster Anhaltspunkt – das Jugendamt.

Mit Bewertungen aus dem Internet sollten sie vorsichtig sein. Diese können stimmen, müssen aber nicht stimmen – positiv, wie negativ. Das heißt, nur weil ein Kindergarten oder eine Tagesmutter eine negative Internetbewertung auf irgendeinem Portal hat, heißt das eben nicht zwangsläufig, dass das stimmt. Es gibt immer wieder Eltern, die sich aus welchen Gründen auch immer, mit den Einrichtungen verworfen haben, und dann eine nicht korrekte Bewertung in das Internet setzen – überzeugen sie sich selber, achten sie auf ihr Kind und lassen sie ihr Bauchgefühl entscheiden.

www.gesundheitsberatung-stormarn.de

 

 

 

Entspannungstraining für Mütter Autorin Corinna Wietelmann

Die Erziehung eines Kindes kann, je nach Charakter des Kindes, ganz schön stressig sein. Darüber hinaus gehen Mütter heute oftmals relativ bald nach der Geburt wieder arbeiten und müssen somit mit vielen unterschiedlichen Stresssituationen fertig werden.

Die Erziehung eines Kindes kann ganz schön stressig sein. Hierbei spielen auch der Charakter des Kindes, der Mutter und das Lebensalter des Kindes eine entscheidende Rolle. Manche Kinder haben einen „einfachen, leicht zu befriedigenden“ Charakter und sind von Natur aus „ruhige Gesellen“. Demgegenüber steht der „fordernde und laute“ Charakter, der Reize und Beschäftigung einfordert und einfach nicht zur Ruhe zu kommen scheint.

Kommt zu dem „fordernden, lauten“ Charakter des Kindes nun eine Berufstätigkeit der Mutter hinzu, kann es schnell zum Dauerstress samt Dauerüberforderung kommen, und es entsteht ein gefährlicher Kreislauf. Die Unruhe des Kindes und des Jobs überträgt sich auf die Mutter, die wird immer gestresster und unruhiger und dies wiederum überträgt sich auf das Kind, was nun seinerseits unruhiger und fordernder wird.

Um diesem Kreislauf zu entgehen, haben sich schnelle Entspannungsübungen bewährt, die in den Alltag zu integrieren sind. Egal, ob sie an der Kasse stehen, auf dem Spielplatz sitzen oder auf dem Weg zur Arbeit sind, hiermit können sie sich immer etwas Gutes tun.

1. Visualisieren sie sich ihre Ruhe

Schließen sie die Augen und stellen sie sich ihren Ort der Ruhe vor. Sie können sich an einen bekannten oder auch unbekannten Ort träumen. Lassen sie ihrer Phantasie freien Lauf und kreieren sie sich ihren „Entspannungsort“. Wie sieht er aus, wie fühlt er sich an, wie hört er sich an. Je öfter sie diese Übung durchführen, umso schneller kommen sie an ihren Ort der Entspannung -auch mit offenen Augen.

2. Achtsamkeitsübungen für den Alltag

Achtsamkeitsübungen lassen uns in das „Hier und Jetzt“ zurückkommen und lassen uns unsere eigenen Wünsche, Gefühle und Bedürfnisse wahr werden und sie beruhigen den Geist.

Nutzen sie ihre Sinne: Beobachten sie Menschen, die Natur oder Häuser. Wie ist die Form, die Farbe, wie geben sich Menschen, was haben sie an. Nehmen sie alles mit ihren Sinnen wahr – aber OHNE ihre Beobachtung in „gut“ und „schlecht“ einzuteilen.

Schließen sie die Augen und hören sie bewusst das, was sie hören.

Wenn sie beim Mittagessen auf ihrem Stuhl sitzen, wie fühlt sich das an? Fühlen sie, wie sich ihr Gewicht auf dem Stuhl verlagert, wie ihre Füße auf dem Boden stehen, wie ihre Arme den Tisch berühren.